Rein ins Leben -
Die Leo-Haberkorn-Strategie zum Vorankommen und Obenbleiben
In einem Lied, in dem der Schauspieler Volker Lechtenbrink beschreibt,
was er liebt, heißt es "Leben spüren, Tag und Nacht." Und der farbige
Amerikaner George W. Carver, der von 1864 bis 1943 lebte, hinterließ
den bemerkenswerten Satz: "Kein
Mensch darf auf die Welt kommen und sie wieder verlassen, ohne ein
deutliches Zeugnis vom Sinn seines Daseins der Welt zu geben."
Carver begann ganz unten als Kind schwarzer Sklaven und endete ganz
oben als Berater amerikanischer Präsidenten. Sein Leben war ein voller
Einsatz für das Wohl seiner Mitmenschen, besonders ehemaliger Sklaven,
deren Lebensbedingungen er sich beständig zu verbessern mühte. Sein
Erfindungsreichtum und seine tugendhafte Haltung sind in der Tat
beispielhaft.
Und Sie? Leben Sie Ihr Leben wirklich selbst oder lassen Sie es leben
und tappen im allgemeinen Trott mit? Verwalten Sie tatsächlich Ihr
eigenes Leben selbst oder werden Sie nicht eher von einem Amt
verwaltet, wie viele Menschen in Deutschland und Europa? Denken Sie mal
genau nach.
Deshalb eine Provokation zuvor. Was wären Sie lieber? Erfolgreich, aber
strunzdumm wie ein Ami von der Tea-Party-Bewegung? Als Topexperte ein
Fachidiot, der nicht über den Rand seiner Suppenschüssel schauen kann?
Oder doch lieber ein Mensch, der sein Schicksal selbst in die Hand
nimmt und sich nicht unterkriegen lässt? Aber haben Sie dazu überhaupt
das Wissen, das Können und die Fähigkeiten, die dazu nötig sind?
Glauben Sie in der Tat für die Zukunft, die Zukunft Deutschlands und
Ihre eigene, gerüstet zu sein? Machen wir uns nichts vor, es ist
bereits eine halbe Minute vor zwölf.
Wenn Verbal-Rüpel wie Söder oder Dobrindt besonders gerne auf
Griechenland herumhackten und am liebsten in alter deutscher Weise "ein
Exempel statuieren" möchten, hatte das Methode, konnte man doch damit
bestens von den eigentlichen Übeln ablenken. (Ganz zu schweigen von
Karl Lauterbach). So schrieb Johannes Pennekamp in seinem Artikel "Wann
kippt Deutschland" in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Bei
allen Unwägbarkeiten, die Krisen-Szenarien mitbringen, ist eines
sicher: Deutschland haftet im Extremfall mit einer Summe, die den
Bundeshaushalt mickrig aussehen läßt. 771 Milliarden Euro zahlt
Deutschland bei einem Euro-Kollaps maximal, hat das Münchner
Ifo-Institut ausgerechnet. Zum Vergleich: Der Finanzminister hat gerade
mal 306 Milliarden Euro zu verteilen." Und weiter: "Deutsche
Unternehmen, Banken, Privatleute und der Staat tragen Forderungen von
2,8 Billionen Euro gegen Schuldner aus dem Ausland mit sich rum, hat
der Sachverständigenrat kürzlich ausgerechnet. Eine Summe, die größer
ist als das, was alle Deutschen innerhalb eines Jahres von früh bis
spät erwirtschaften." Resümee: "Anders als in der vergleichsweise
kurzen Finanzkrise (2008 - 2009) seien die Unternehmen künftig nicht
mehr in der Lage, eine Schwächephase zum Beispiel durch Kurzarbeit und
Arbeitszeitkonten abzufedern." Deshalb warnt Christian Dreger,
Makro-Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): "Der
Erholungsprozess wird dieses Mal länger dauern, vielleicht zehn Jahre".
Aber Mutti Merkel mit der großen Koalition wird's schon richten, gelle.
(Und ihr Nachfolger Olaf mit seiner Ampel sowieso...). Bis dahin
vergnügen wir uns weiterhin am Ballermann oder sonstwo, schließlich
sind wir doch die Partygesellschaft par excellance. Und dann haben Sie
außerdem noch das vorteilhafte Internetprogramm, das Ihnen Tag für Tag
die Zinsen bringt, die Ihnen die EZB genommen hat. Dumm bloß, daß die
Initiatoren des tollen Geldprogramms gerade mit Ihrem Geld auf und
davon sind!
Auch wenn Sie diesen Text im Internet lesen, leben Sie dennoch nicht in
der virtuellen Welt, sondern noch immer in der realen. Und die Realität
kann manchmal und von Zeit zu Zeit recht hart sein. Wenn es Ihnen nicht
gelingt, noch rechtzeitig die Fliege raus aus Euroland zu machen,
müssen Sie sehen, wie Sie hierzulande zurecht kommen. Nicht nur
Arbeitgeber klagen über unzureichende Kenntnisse von Schulabgängern,
die vielleicht doch, nur weil's wirklich nicht anders geht, einen Beruf
"ergreifen" wollen. Selbst Studenten sind zu einem Drittel nicht mehr
in der Lage, richtig zu schreiben oder wissenschaftliche Texte zu
verstehen, wiederzugeben oder selbst solche Texte zu verfassen. Und
wenn man im Internet Kommentare zu Berichten liest, muss man ganz
einfach zu der Auffassung gelangen, dass Legasthenie der vorherrschende
Zustand der Deutschen ist. Doch warum?
Seitdem philologische Klugscheißer die deutsche Rechtschreibung
verschlimmbessert, vulgo: verhunzt, haben, gibt es kaum noch ein
Printmedium, das die selbe Rechtschreibung benutzt wie ein anderes,
höchstens die gleiche oder eine ähnliche. Jeder Verfasser hat ohnehin
eine eigene Auffassung davon, was richtige Rechtschreibung ist, am
schlimmsten sind sowieso die linken, grünen (Gender-)Hennen. Doch
weiter geht's mit der Reformitis. Schon soll die deutsche
Schreibschrift abgelöst werden durch eine Grundschrift, das heißt für
den Schüler direkt und ohne Umwege zur Sauklaue. Und der Gipfel des
Ganzen: Wenn eine deutsche Professorin namens Heike Wiese das
Idiotengestammel "Kiezdeutsch" zum neuen Dialekt erklärt. "Du deutsch?"
- "Nix, ich Türkischmann." Da wendet selbst der Friese und der
Niederbayer sich mit Grausen.
Und der zukünftige Arbeitgeber schlägt erst einmal die Hände über dem
Kopf zusammen. Lösung: Generation Praktikum. Nach 10 Jahren möglichst
kostenloser Zuarbeit oder geringfügiger Bezahlung kann man vom
Arbeitnehmer auf Probezeit möglicherweise ausgehen, dass er jetzt für
eine Festanstellung geeignet sein könnte. Zeitarbeit oder Werksvertrag
wäre allerdings besser. Die Arbeitsagentur hat ja jede Menge Auswahl.
Schon bei den alten Römern hieß es: Non scholae sed vitae discimus.
Oder auf Deutsch: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen
wir. Aber da Schule und Studium längst zur Spielwiese für
(lebensfremde) "Experten" verkommen sind und Lernende vor allem mit
meist nutzlosen Wissen bis über den Stehkragen vollstopfen, sollten Sie
besser selber in geeigneter Weise nachhelfen. Das können und sollten
Sie auch noch tun, wenn Sie die Schule längst verlassen haben.
Wie baut man sich nun einen nachhaltigen Lebenserfolg auf?
Bei Schillers Wilhelm Tell heißt es: Der
Starke ist am mächtigsten allein. Aber soweit müssen Sie erst einmal
kommen. Der beste Weg führt über ein tragfähiges Netzwerk. Allerdings
nicht über Facebook, Ihre "Freunde" dort können Sie vergessen, wenn Sie
sie einmal brauchen. Und auch Linkedin und Xing eignen sich eher dazu,
das eigene Angebot vorzustellen, statt zu gemeinsamem Aufstieg. Also
die alte, aber immer noch erfolgreiche Tour. Gepflegte Kontakte aus
Schule, Studium (früher mal per Burschenschaft, noch erkennbar am
Schmiß im Gesicht. Das ist die Stelle, wo der letzte Rest von Geist den
Körper verlassen hat.), Vereine und Vereinigungen religiöser oder
profaner Art und - natürlich - Parteien. Auch wenn die Steigerung von
Feind angeblich Parteifreund ist. Aber solange Sie sich an die richtige
Hackordnung halten, können Sie gar nicht die Treppe hinunterfallen.
Irgendwer fängt Sie gewißlich auf.
Was tun Sie jedoch, wenn Sie dieses Netzwerk nicht haben, es versäumt
haben aufzubauen? Dann gehen Sie am einfachsten den folgenden Weg, der
Sie, vielleicht nicht gleich und sofort, aber bestimmt zum Ziel führt.
Computer machen dumm, schreiben die Medien und meinen das Internet.
Aber es macht nicht dumm, nur denkfaul. Und damit begeben wir uns der
Möglichkeit, unsere eigene Suche außerhalb des Netzes zu beginnen und
am Ende zu einer Lösung zu gelangen, auf die vor uns noch niemand
gekommen ist. Das Netz zeigt uns nur bereits gefundene Lösungen. Zwar
findet sich im Internet das gesammelte Wissen der Menschheit, aber auch
jeden Blödsinn, den einmal jemand von sich gegeben hat. Das Gute vom
Schlechten zu scheiden, müssen wir daher lernen.
Auf der Galashow "Night of Innovation" sagte der Fernsehmoderator
Günther Jauch dazu: "Ich muss mit dem Informationsmüll im Internet
umgehen können und dazu gehört klassische Bildung." Und die könne man
halt nicht mal eben downloaden. Darüber hinaus sei es für Kinder gut,
wenn sie Zeitung lesen und nicht nur im Internet surfen würden.
 
Schauen wir nun, wie Sie sich am besten die Bildung aneignen können,
die Sie persönlich weiterbringt und Sie vor allem mit Menschen
zusammenbringt, die Ihnen nutzen können:
- Lesen Sie
zumindest einige der Bücher, die zum Kanon der Weltliteratur (kennt
Google) gehören, den Marcel Reich-Ranitzky zusammengestellt hat. So
haben Sie die Möglichkeit, überall mitreden zu können. Dazu müssen Sie
gar keine finanziellen Verrenkungen unternehmen. Diese Bücher gibt es
entweder in Bibliotheken zum Ausleihen, als Taschenbücher oder
Reclam-Büchlein oder sogar kostenlos bei Amazon als eBooks.
- Verfahren Sie
nun genauso bei der Musik. Allerdings sind hier nicht die neuesten
Songs von Lady Gaga oder Madonna gefragt, sondern eher die Werke der
großen Meister wie Mozart, Beethoven, Bach, Händel, Haydn und andere.
Klassik-CDs sind nicht so teuer, hier gibt es preiswerte Reihen bei
Zweitausendeins und auch im Buchhandel von der Firma Universal.
- Und nun das
gleiche mit den besten Filmen, die je gedreht wurden. Die Liste, die
regelmäßg erneuert wird, führt derzeit "Vertigo - Aus dem Reich der
Toten" von Alfred Hitchkock an, gefolgt von "Citizen Kane" von Orson
Welles. Die Filme "Der Förster vom Silberwald" und "Liebesgrüße aus der
Lederhose" gehören leider nicht dazu.
- Falls es in
Ihrer Stadt oder Gemeinde ein Theater oder ein Opernhaus gibt,
betrachten Sie das Gebäude nicht nur von außen, sondern besuchen Sie
die Vorstellungen. Kaufen Sie am besten ein Abonnement. Es gibt
ebenfalls Theatervereine, die regelmäßig Besuche oder Fahrten
organisieren. Hier treffen Sie viele Gleichgesinnte. Falls Ihnen solche
Möglichkeiten verwehrt sind, Theaterstücke, Operetten oder Opern sind
meist alle auch auf DVD erhältlich. Hin zum Media-Markt, dort ist die
Auswahl am größten oder auch zu WOM.
- Besuchen Sie
Kurse an der Volkshochschule. Mindestens einer davon wird für Ihren
jetzigen Beruf oder in Zukunft von großem Nutzen sein. Und dort treffen
Sie jede Menge Gleichgesintte für eigenes berufliches Netzwerk.
- Besuchen Sie
Seminare für Kreativitätstechniken. Wenn Sie die grauen Zellen in Ihrem
Gehirn auf Trab bringen, dann sprudeln die Ideen nur so aus Ihnen
heraus. Und Ihr Netzwerk wächst.
- Lesen Sie
neben einer Tageszeitung mindestens eine intelligente Wochen- oder
Sonntagszeitung. Dazu noch eine naturwissenschaftliche Zeitschrift wie
z.B. "Bild der Wissenschaft" und eine Zeitschrift auf dem Gebiet der
Wirtschaft wie "Brand eins". Beide unbekannt? Zeit wird's.
Kommen wir nun zur unmittelbaren Zukunft - Ihrer Zukunft
Wer noch immer glaubt, Deutschland wäre eine Insel der Seligen, um die
jede Krise einen weiten Bogen macht, der wird bald und sehr hart aus
seinen Träumen aufschrecken. Ohne dass sich an dem gesamten Finanzwesen
Grundsätzliches ändert, wird die Krise nicht ein 2 bis 3 Jahre, nicht
10 Jahre andauern, sondern auf sich Dauer einfressen. Es gibt kein
ewiges Anwachsen der Geldvermögen, denen keine reale
Wirtschaftsleistung gegenübersteht. Das einzige Ergebnis dieses
Handelns bedeutet, dass Mitarbeiter zur Verfügungsmasse von Unternehmen
degradiert werden, je nach - noch verhandenem - Auftragseingang.
Manchem wird erst dann klar, was die atmende Firma in Wahtheit bedeutet
- wenn er "ausgeatmet" wurde. Zeit daher, Vorsorge zu treffen. Neben
dem eigentlich ach so sicheren Job ein zweites Arbeitsleben aufzubauen,
das in der Lage ist, das erste zu ersetzen.
Nur weil derzeit die Aktienkurse nur noch eine Richtung zu kennen
scheinen, nämlich die nach oben, bedeutet das nicht, dass dies immer so
weitergeht. Das Geld, das weltweit in die Kurse fließt, ist das Geld,
das keine andere, bessere Anlagemöglichkeit findet. Es ist das Geld,
das Notenbanken weltweit zuhauf in die Märkte pumpen, damit es als
Kreditvergabe die Wirtschaft wieder anschieben soll. Doch das tut es
nicht. Und die Werte der Firmen, die die Aktienmärkte widerspiegeln,
unterscheiden sich längst gravierend von dem, was diese Firmen
eigentlich wert sind.
Kommen wir zu den vier Alternativen, mit denen Sie sich für die Zukunft
rüsten konnen. Es handelt sich hierbei lediglich um Beispiele, Sie
können sich jederzeit anders entscheiden und auch zu besseren
Möglichkeiten kommen.
- Beratung:
Astrologe, Einrichtungsberater, Farbberater, Einkaufsberater,
Kursleiter an der VHS, Seminarreferent, Seminarveranstalter,
Organisator von Veranstaltungen, Feng-Shui-Berater, Märchenerzähler
(bestens für Finanz- und Bankberater geeignet), Puppenspieler
(Managertätigkeit), DJ.
- Dienstleistungen:
Reiseleiter, Heizungsableser, Mystery Shopper, Zapfhahnreiniger,
Wassertester, Gerätereparierer, Interneteinführer.
- Herstellung:
Handwerker, Gartenbauer, Autor, 3-D-Druck, Fotos für Fotolia und
iStock, Sach- und Fachbücher, Romane Reiseberichte als eBooks verfassen
zum Verkauf über Amazon, oder über BoD (Books on Demand) verlegen.
- Verkauf: Internethandel (www.internethandel.de), am besten per DropShipping (www.DropShipping.de).
Für weitere Möglichkeiten beachten Sie auch die Seite www.geschaeftsideen.de und als hervorragende DropShippingseite www.vielfaltvomland.de und als konkurrenzlose Internet-Handelsseite www.erfinderladen.de.
Weitere Anregungen finden Sie stets auf dieser Webseite,
zum Beispiel unter "Trends" auf der oberen Menüleiste. Und stets die
Reihenfolge einhalten: Informieren - Üben - Tun. Dabei sollten Sie
eines nicht vergessen: Wer Erfolg im Leben haben will, sollte nicht die
Sache anderer tun, sondern immer seinen eigenen Weg gehen. Viel Erfolg
dabei.
Hier noch ein Tip, wenn Sie sich beruflich verändern wollen:
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