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Kann einem Angst und Bange machen:
Künstliche Intelligenz



Ist die künstliche Intelligenz (KI, AI Artificial Intelligence) eine Bedrohung für die Menschheit? Folgendes gibt zu denken:

In nur vier (!) Stunden lernte Künstliche Intelligenz Schach spielen.
Und zwar so umfassend, dass sie in nur 24 Stunden alle bisherigen führenden Computerschachspiele erlernte und danach auch gleich dominierte.

Chinesische Mitarbeiter der auf Künstliche Intelligenz fokussierten Unternehmung „DeepMind“ bezwangen zuerst die weltbesten Spieler im traditionsreichen Brettspiel „Go“. Es spielte das Programm gegen sich selbst und brachte sich innerhalb weniger Tage auf ein Spielniveau, welches die vorausgegangenen Programme bei weitem in den Schatten stellte. Und das nach nur drei Tagen Lernen…

Die Forscher hatten beim Spiel „Alpha-Go-Zero“, wie sie es nannten, nur die Spielregeln erklärt. Danach brachte sich das Spiel das gesamte Programm selbst bei und vermied emotionslos dabei jegliche Fehler.

„Wir haben unseren Ansatz verallgemeinert in einen einzelnen Algorithmus, der übermenschliche (!) Leistungen in vielen herausfordernden Gebieten erreicht“, schreiben die DeepMind-Mitarbeiter in einem Arbeitspapier, das sie auf der Internetseite „Arxiv.org“ veröffentlicht haben.

Danach wurden einhundert Schachpartien gegen Weltklassespieler und Schachprogramme gespielt. Keine einzige Niederlage (!), aber 72 Remis wurden erzwungen und beachtliche 28 Partien direkt gewonnen!

DeepMind-Mitbegründer Demis Hassabis, der selbst Schach spielt, hob schon bei der Vorstellung der Version „Alpha-Go-Zero“ hervor, dass das Programm so stark spiele, weil es „nicht länger eingeschränkt ist durch die Grenzen des menschlichen Wissens“.

Und als Pointe beantwortete er über Twitter die Frage, ob denn dem neuen Programm wenigstens bestimmte Schacheröffnungen bekannt gewesen seien, mit: „Nein, keine Eröffnungsbücher, keine Endspieldatenbank. Einfach gar nichts!“

Für Wissenschafter beängstigende Perspektiven über die drohende Macht künstlicher Intelligenz…

(Quelle: Vertraulicher Schweizer Brief, Nr.1523)

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