Der
Zahlemann der Nation -
und was Sie daraus lernen können
Das
war eine Geschichte, wie sie die Klatschpresse liebt:
Deutschlands Lieblings-Boris, jüngster Wimbledon-Sieger aller Zeiten,
Gewinner vieler spannender Tennis-Matches und Turniere, wurde von einem
Gericht in London für zahlungsunfähig erklärt, finanziell entmündigt
und nur noch ein Taschengeld für die Lebenshaltung zuerkannt. (Update:
Im Mai 2022 wurde er sogar zu 2 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt wegen
Insolvenzdelikten!)
Multimillionär Boris pleite? Da stellen sich zwei Fragen: 1. Was hat er
falsch gemacht? 2. Wie können Sie derart gravierende Fehler vermeiden?
Weiterlesen inkl. Ratz-fatz-Entschuldungs-Methode:
von Norbert Bartl, Leben im Ausland
Überraschend ist das Becker-Schicksal übrigens nicht wirklich: Der
geniale Gerhard Kurtz hat bereits vor Jahren einen Report
veröffentlicht, in dem es darum ging, wie Sie einmal erworbenen
Wohlstand auch behalten. Titel: „So entkommen Sie der drohenden
Armutsfalle“. Meister Kurtz nennt darin die vielen Gefahren, die
reichen Menschen drohen – und er gibt eine Menge guter Ratschläge, wie
Sie Ihr Vermögen behalten. Wie Sie es lieber nicht machen sollten,
beschrieb Kurtz damals am Beispiel Boris Becker…
„Lernen Sie aus dem abschreckenden Beispiel eines der berühmtesten und
reichsten deutschen Sportler!“ rät Autor Kurtz in seinem Armutsreport
und fragt: „Welchem Fehler verdankt Boris Becker seinen Absturz vom
Multimillionär zum Anwärter auf relative Armut? Die Antwort: Der
Sonnyboy aus Leimen, der nach Schätzungen seit 1984 etwa 150 Millionen
Euro an Preisgeldern und Werbeeinnahmen einsackte, hat gegen die erste
Regel zur Vermeidung der Armutsfalle verstoßen: Verstecke deinen
Reichtum, so gut du kannst!“
Denn, so Kurtz: „Wer aller Welt kundtut, dass er verhältnismäßig
schnell und leicht zu viel Geld gekommen ist, lockt eine Heerschar von
Leuten an, die darauf brennen, einen Neureichen um sein schnelles Geld
zu erleichtern.“
Dazu zählt Kurtz Diebe, Einbrecher und Kidnapper, aber auch
Anlagebetrüger, falsche Freunde beiderlei Geschlechts,
Vaterschaftsklägerinnen und Heiratsschwindler(innen), Sekten und die
Wohlfahrtsindustrie, dazu aber auch Anwälte, Makler, Steuer- und
sonstige Berater, Schnorrer aller Art und natürlich der Fiskus. Wie es
aussieht, hat Backer im Lauf der Jahre fast die komplette Liste
abgearbeitet.
Beckers
Mallorca-Finca: Alles falsch gemacht, was man falsch machen kann
„Lassen Sie nie durchblicken, dass bei Ihnen was zu holen ist!“ rät
Autor Kurtz, „bewahren Sie im eigenen Land nichts Wertvolles auf,
höchstens Spielgeld. Wenn Sie im dicken Auto herumfahren müssen, dann
mieten Sie eins, so kann es Ihnen nicht unterm Hintern weggepfändet
werden. Legen Sie sich Paläste nur in fernen Eldorados zu und knallen
Sie heimische Immobilien mit Grundschulden voll – auf diese Weise
vergeht Gläubigern die Lust, auf Ihr Häuschen eine Sicherungs-Hypothek
eintragen zu lassen.“
Zum Thema Immobilien kann Boris Becker auch ein Lied singen: Beim Kauf
seiner Finca Son Coll
auf Mallorca hat er offenbar ziemlich alles falsch gemacht, was einer
falsch machen kann. Jetzt will sie keiner haben, obwohl er mit seiner
Preisvorstellung von 15 auf 6 Millionen runtergegangen ist.
Der Clou, so Kurtz: „Schicken Sie allen Kandidaten, die Ihnen demnächst
als Gläubiger lästig werden könnten, ein dringendes Bittschreiben, in
dem Sie um ein unbürokratisches und schnelles Darlehen bitten, weil Sie
sich in einem unverschuldeten finanziellen Engpass befinden. Die
entsprechenden Damen und Herren werden auf absehbare Zeit Ihre Nähe
meiden…
Kinder, Scheidung,
Steuer, Verluste: Wo die Becker-Millionen geblieben sind
Bei Boris Becker sei die Schar derer, die sich als Boris-Abzocker
betätigen wollten, schnell größer geworden, nachdem jeder las und
nachrechnen konnte, wie rapide sein Kontostand wuchs – und vor allem
als jeder sah, wie leicht es war, daran teilzuhaben. Kurtz:
Da gaben sich Groupies und Wäschekammer-Bekanntschaften die Klinke in
die Hand, Ergebnis: 2 Millionen Euro für eine Tochter.
Da wurden Baubehörden auf Mallorca und Steuerfahnder in München aktiv:
8,5 Mio. für eine Finca-Dauerbaustelle und ein 5-stelliger Betrag wegen
hinterzogener Steuern.
Da fühlten sich Anwälte und Berater angezogen wie der Bär vom Honig,
aber trotz eines Ehevertrags von Experten habe Ehefrau Babs bei der
Scheidung 5,5 Mio. Euro mitgenommen.
Er kapierte es nicht, so Kurtz. Als Bild vorrechnete, dass vom
Becker-Vermögen nicht mehr viel übrig sein konnte, erklärte sein
Berater trotzig: „Boris ist und bleibt zahlungsfähig!“ Seine
Entreicherer werden’s gern gehört haben.
Um das Bargeld zusammen zu bekommen, das ihn vor dem Steuerknast
rettete, habe er begonnen zu sparen und Immobilien abzustoßen.
Ergebnis: Eine Million Euro Verlust beim Verkauf seiner Villa in
München-Bogenhausen.
Boris Becker hätte
diesen Kurtz-Report lesen sollen
Danach, so Kurtz, soll sich der Zahlemann der Nation in einem Hotel
einquartiert haben. Mit dem Vorteil, dass man schnell den Abgang machen
könne, wenn die Gläubiger bereits unten an der Rezeption auftauchen…
Dies alles schrieb Kurtz schon vor 15 Jahren. Zum Glück, meinte er,
bestehe für BB noch nicht die Gefahr, zu den extrem Armen abzusteigen,
also jenen 20 Prozent der Menschheit, die pro Tag mit weniger als einem
Dollar auskommen müssen. Dagegen drohe dem einst Superreichen durchaus
die relative Armut. Als relativ arm gilt heute, wer 60% weniger als der
Durchschnitt seiner Landsleute zur Verfügung hat: einen guten Tausender
im Monat…
Soweit also Meister Kurtz, der im Fall Becker Weitsicht bewies.
Übrigens: Sein Armutsfalle-Report ist zwar einige Jahre alt, aber die
darin erhaltenen Ratschläge haben nichts von ihrer Aktualität verloren.
Boris Becker hätte diesen Report lesen sollen. Wenn Sie also zu Geld
gekommen sind (oder dies vorhaben) und Gefahr laufen, dass Ihnen dieses
durch die Finger rinnt, dann holen Sie sich die „Armutsfalle“ und
handeln Sie danach! Weitere Infos dazu gibt es auf dieser Webseite.
Auch wenn Becker
Geld verlor: Seine Berater machten immer Gewinn
Ich selbst verfolge die Entwicklung rund um Becker seit Jahren mit
Erstaunen. Seit dem Kauf seiner Finca auf Mallorca, um genau zu sein,
denn ich lebte ja damals weitgehend auf Mallorca und habe dort auch das
eine oder andere Haus gebaut. Mein Erstaunen über die merkwürdigen
Ereignisse rund um die Becker-Finca wurde von Tag zu Tag größer. Was
hat der eigentlich für Berater, fragte ich mich oft.
Später begriff ich, dass diese alles andere als dumm waren. Denn ganz
egal, wie viel Geld Becker durch dieses Bauprojekt auch verlor, seine
Berater, Architekten, Makler, Gestoren, Anwälte etc. verdienten an
allem mit. Auch an seinen Verlusten. An den nicht genehmigten Bauten
verdienten Sie gleich zweimal: zuerst beim Bau und hinterher beim
Abriss.
Sein Problem begann schon beim Kauf von Son Coll.
Gut eine Million Euro soll er für die 26 Hektar bezahlt haben, nicht
viel für Becker damals, aber viel Geld für Land in Arta. Wer will schon
nach Arta? Vor allem, wenn er viel reist und eine gute Autostunde zum
Flughafen unterwegs ist, vorausgesetzt, es ist kein Verkehr. Dann hat
er gebaut und war selbst selten da. Was meinen Sie, wie in so einem
Fall das Geld in tausend schwarzen Löchern verschwindet – vor allem,
wenn jeder Beteiligte weiß, es ist genug da!
Dann baute er doppelt so groß wie erlaubt. Meinen Sie, das hätte er
sich daheim in Leimen erlaubt? Sicher sagte ihm einer, auf Mallorca
macht das jeder so. Den Abriss zahlte Boris. Für seine Berater hat sich
der schlechte Rat gelohnt. Ich hab mir damals sogar überlegt, ob ich
ihn mal anschreiben soll. Aber was hätte es schon gebracht – es waren
ja alles erste Adressen, mit denen er es zu tun hatte – und ich war nur
das, was man einen Handymakler nannte, allerdings mit 100 Prozent
zufriedenen Kunden…
Selbst genutzt hat Becker sein Anwesen kaum. Seine Rechnungen für
Gärtner oder Verwalter zahlt er seit Jahren kurz vor der
Zwangsversteigerung. Seine Anwälte der Kanzlei Feliu mussten ihr
Honorar einklagen. Schon lange will er die Finca verkaufen. Aber keiner
will sie. Nicht für 15 Millionen, und nicht für sechs. Wer will schon
ein verlassenes, verfallendes Landhaus – und schon gar nicht in Arta.
Insolvenz
unvermeidbar? Meiden Sie Deutschland, Frankreich, England
Sie sehen, es gibt Menschen, denen schwer zu helfen ist. Drohen Ihnen
Beckers Probleme? Lesen Sie die „Armutsfalle“ von Meister Kurtz! Wenn
es dafür zu spät ist, wenn Sie schon ein Schuldenproblem haben oder
überschuldet sind, dann dürfen Sie zwei Dinge auf keinen Fall tun:
Ihrer Bank weitere Sicherheiten geben, wenn alles schon den Bach runter
geht – und ein Insolvenzverfahren in Deutschland einleiten!
Dass es dafür sehr viel bessere Länder gibt, hat sich ja inzwischen
herumgesprochen. Viele versuchen ihr Glück, indem Sie nach Frankreich
ziehen, andere probieren es in England. Von beiden Ländern rät Horst
Deckert ab, der sich seit Jahren auf das Thema Entschuldung
spezialisiert hat – und heute ein gewiefter Fachmann auf dem Gebiet ist.
„In England“, sagt er, „kann inzwischen jede Rechtschuldbefreiung
widerrufen werden, wovon immer mehr Gläubiger Gebrauch machen. Und in
Frankreich erhalten Deutsche keine Restschuldbefreiung.“
Und in Deutschland? „Da ist das Insolvenzverfahren eine Tortur, und
immer mehr Schuldnern wird die Restschuldbefreiung verwehrt, weil einer
ein Haar in der Suppe findet.“
So werden Sie
Schulden los, ohne überhaupt einen Insolvenzantrag zu stellen
Deckert und seine Mitarbeiter haben ein Land gefunden, das gar nicht so
weit entfernt ist und für Schuldner viele Vorteile bietet. Das
ermöglicht Lösungen wie die:
Deckert war für einen Unternehmer tätig, dessen Gläubiger ein deutsches
Finanzamt war, mit einer Forderung von 120.000 Euro. Ergebnis: Gegen
Zahlung von 4% des Betrags - 4.800 Euro - war der Mann nach fünf
Monaten und drei Tagen schuldenfrei. Eigentlich wäre das Verfahren
bereits nach zweieinhalb Monaten beendet gewesen, aber wegen des
Finanzamts hatte das Insolvenzgericht einen Insolvenzverwalter
bestellt. Deshalb und wegen der Gerichtsferien an Weihnachten und
Neujahr dauerte es dann über fünf Monate. Beweis siehe HIER
Besonders wichtig: Eine Änderung der Rechtsprechung macht es jetzt
möglich, dass der Vertreter des Schuldners den Gläubigern logisch
erklären kann, warum sie einer niedrigen Einmalzahlung von vier oder
fünf Prozent zustimmen sollten. Wenn sie es nämlich nicht tun, ist ihr
Risiko groß, dass sie ganz leer ausgehen.
Deckert: "So ist es jetzt realistisch, dass sich etwa 80% aller
Schuldner direkt auf einen Schlag entschulden können, ohne dass sie
überhaupt einen Insolvenzantrag stellen müssen."
Und die restlichen 20 Prozent? Das Risiko, dass ein Gläubiger das
Angebot ablehnt, ist nur dann hoch, wenn persönliche Emotionen
wichtiger sind als eine sachliche Lösung. Etwa, wenn der Gläubiger ein
Ex-Ehepartner ist…
Besonders interessant ist für den Schuldner der Umstand, dass er auf
diese Weise im fraglichen Land gar keinen Wohnsitz braucht. Genauso
wichtig: Bei einer Lösung dieser Art muss von dem ganzen Vorgang, der
ja keinem wirklich angenehm ist, niemand etwas erfahren.
Ein Insolvenzantrag könne jederzeit gestellt werden. Der Versuch einer
vorherigen außergerichtlichen Lösung entfällt, eine Zustimmung der
Gläubiger ist nicht erforderlich. Selbst bei einer bereits
gescheiterten Insolvenz gibt es keine Sperrfrist mehr. Es darf sofort
ein neuer Insolvenzantrag gestellt werden.
Ein Mitarbeiter
begleitet Sie durch das Verfahren bis zur Entschuldung
Haben Sie ein Problem dieser Art oder kennen Sie jemanden, der es hat?
Dann ist es wichtig, dass Sie so früh wie möglich einen Telefon-Termin
buchen. Deckert stellt Ihnen eine Reihe von Fragen und sagt Ihnen dann,
ob und wie in Ihrem Fall Hilfe möglich ist. Dann begleitet Sie ein
Mitarbeiter durch das Verfahren bis zur Entschuldung durch Vergleich
oder Restschuldbefreiung. Unabhängig davon ist ein sofortiger Neustart
möglich, der für die Entschuldung unerheblich ist.
Der Telefontermin mit Deckert ist kostenlos, das gesamte Verfahren bis
zur Entschuldung kostet in der Regel 1.500 Euro. Ihren Termin
reservieren Sie HIER.
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