Leben im Ausland,
07/2017
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
es war eine hammerartige Schlagzeile in der Bildzeitung: »Gabriel
knallhart ... Deutschland bricht mit Erdogan!« Sie lesen das
Kleingedruckte – und was macht der knallharte Sigi?
Er warnt. Er gibt zu bedenken. Er stellt in Frage, rät Touristen zur
Vorsicht. Und weiter? Nichts weiter! Nicht mal zur echten Reisewarnung
hat’s gereicht!
So sieht also der Bruch mit Erdogan aus? Ich denke, sowas heißt heute
Fake News. Ein Fake-Titel, um Klicks zu provozieren. Ein Text, der das
Versprochene nicht hält. Na, wenn das kein Fall für die Maas-Stasi ist,
oder? Von wegen! Nicht beim Regierungs-PR-Organ »Bild«!
Was war eigentlich in der Türkei passiert, damit sich Knallhart-Gabriel
der »Kragen platzte«? Ja genau: Erdogan hatte einen »Menschenrechtler«
verhaftet oder, so der Vorwurf aus Berlin, als Geisel genommen. Sicher,
das Muster eines freiheitlichen Rechtsstaates ist die Türkei unter
Erdogan vermutlich eher nicht. Aber das ist ja nicht so neu. Mir
stellen sich deshalb zwei ganz andere Fragen...
- Frage 1: Wie
wird man eigentlich Menschenrechtler? Ist das eine Gabe? Ein Talent?
Ein Hobby? Ein Beruf? Kann ich das lernen? Oder reicht es schon, wenn
Sie Mitglied bei so einer zwielichtigen Organisation wie Amnesty
werden, die dazu da ist, uns Demokratie und Protest vorzugaukeln?
- Und Frage 2:
Wann kümmern sich diese selbsternannte Menschenrechtler eigentlich mal
um das, was seit Monaten in Deutschland abläuft?
Jaja, ich weiß
schon – das ist gar kein Vergleich. In der Türkei ist Knast viel
ungemütlicher... wie wir alle aus dem Klassiker »Midnight Express«
wissen. Und in so einen Knast lässt Erdogan jeden werfen, der etwas
sagt, was ihm nicht passt. Sowas ist undenkbar in Deutschland, oder?
Naja, vielleicht früher mal. Vor Merkel gab’s weniger politische
Gefangene in Deutschland. Und heute? Fragen Sie mal einen, der nach der
neuen Rechtslage wegen seiner nicht beliebten Meinung ein paar Jahre
Gefängnis aufgebrummt bekam. Okay, bequemer als in der Türkei hat er es
in einem deutschen Knast vermutlich.
Politische Gefangene sind in der Bundesrepublik nicht neu. Bisher waren
es Einzelfälle wie Horst Mahler. Seit wir – oder besser gesagt Sie in
Deutschland – von Elementen wie Maas und Merkel regiert werden, häufen
sich solche Fälle. Wenn es so weitergeht, werden deutsche Gefängnisse
bald voll sein mit Häftlingen mit unerlaubten Meinungen.
Da frage ich mich, wann Deutschland endlich ein Fall für Amnesty und
seine »Menschenrechtler« wird...
Das bestimmt nicht als staatskritisch verdächtige Online-Lexikon
Wikipedia schreibt, Menschenrechte stehen ... »jedem Menschen
gleichermaßen zu« ... und sie müssen »stets in ihrer Gesamtheit
verwirklicht sein«. Heißt:
Ein Staat, der sich als Rechtsstaat versteht, kann sich nicht aus der
Liste aller Menschenrechte aussuchen, was ihm gerade passt und was
nicht!
Wikipedia weiter: »Das Recht auf Privatsphäre gilt als Menschenrecht
... es kann ... zu Zwecken der Strafverfolgung eingeschränkt werden«.
Bei der aktuellen Rechtslage in Deutschland dagegen ist Privatsphäre
generell abgeschafft ... und Massenüberwachung auch ohne jeden Verdacht
eingeführt.
Wikipedia weiter: »Das Bankgeheimnis zählt zu den wesentlichen
Elementen des Schutzes der Privatsphäre des Menschen...«
Gerade hat es Merkel offiziell abgeschafft. Aber auch der automatische
Informations-Austausch der OECD ist eine Verletzung der Menschenrechte.
Wo sind die Proteste? Wo ist Amnesty International?
Wikipedia: »Meinungsfreiheit ... ist das ... subjektive Recht auf freie
Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung
in Wort, Schrift und Bild.
In Deutschland sind »unverletzliche und unveräußerliche Menschenrechte«
im Grundgesetz garantiert. Aber seit wann interessiert Frau Merkel
schon das Grundgesetz ... oder überhaupt ein Gesetz ... oder ein
EU-Vertrag? Für sie gilt das alles nicht. Da steht sie doch locker
drüber, oder?
Ich denke, auf die Hilfe von Amnesty warten wir vergeblich. Da ist
eigentlich der Widerstand jedes Einzelnen gefragt, oder? Steht auch im
Grundgesetz... Aber sehr klug wäre das nicht, denn das Recht auf Gewalt
liegt ausschließlich beim Staat ... außer natürlich, 50.000 Polizisten
sind nur dazu da, die Sicherheit 20 hochrangiger Marionetten zu
bewachen, wie das jetzt bei dieser getarnten Wahlkampf-Veranstaltung
für Merkel in Hamburg der Fall war. Dann dürfen Sie, wie der Fall
Hamburg zeigt, gerne Scheiben einschlagen, Läden plündern und Autos
anzünden, ohne dass groß was dagegen getan wird.
Sie verabscheuen Gewalt und verlassen sich lieber auf die Macht des
Wortes? Da hat das Regime vorgesorgt...
Damit kein deutscher Mensch im Internet Dinge schreibt, die Maas und
Merkel nicht gefallen könnten, haben sie jetzt das
»Netzwerkdurchsuchungsgesetz« geschaffen, offiziell um Hasskommentare
und Fake News schneller aus dem Netz zu löschen.
Dass es weniger um Hass oder Fake geht, sondern mehr um unbeliebte
Meinung, habe jetzt die Gruner&Jahr-Chefin Jäkel bestätigt,
schreibt Watergate TV. Sie wissen, Gruner&Jahr ist nicht nur Geo,
Stern und so weiter, es gehört vor allem zur mächtigen
Bertelsmann-Gruppe – jenem Unternehmen, das schon Wikipedia von
unliebsamen Inhalten befreite und seit 2016 über die Tochter Arvato in
Merkels Auftrag Facebook-Einträge zensiert.
Wie’s der Zufall will, haben Regierung und große Medienkonzerne im Fall
von Facebook, Twitter und Co. gemeinsame Interessen. Der Verdacht liegt
nahe, dass große Verlagshäuser unkontrollierte soziale Netzwerke
genauso wenig mögen wie Maas und Merkel. Warum?
Aus einem sehr naheliegenden Grund: Verlage und Zeitungen verlieren
seit Jahren massiv an Auflage. Die Verkaufszahlen gehen in den Keller.
Soziale Netzwerke sind eine starke Konkurrenz. Leser suchen immer öfter
Informationen auf alternativen Medienportalen, Blogs oder bei Facebook.
Die sind meistens kostenlos ... aber es ist nicht nur das...
Außerdem laufen dem Mainstream Leser in Scharen weg, weil sie dem
gleichgeschalteten Einheitsbrei der regierungsgesteuerten Medien nicht
mehr trauen – und sich obendrein langweilen, wenn sie überall das
Gleiche lesen ... und auch noch dafür zahlen sollen.
Gruner&Jahr geht die Zensur durch Maas und Merkel noch nicht weit
genug. Vor allem Beeinflussung von Wahlen in sozialen Medien müsse
strafbar sein, so die Verlagschefin. Es müsse ein Weg gefunden werden,
»die freiheitlich demokratische Grundordnung im Netz umzusetzen« – oder
auf Deutsch:
»Die Beeinflussung von Wahlen muss unser Monopol bleiben! Wir Verlage
wollen noch mehr Gesetze, damit im Netz nur das landet, was wir
wollen!«
Wetten, dass sie diese Gesetze kriegen?
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Interesse an der
DomRep? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt: die Preise für Häuser und
Wohnungen sind im Keller
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Das ist mal was anderes in »Leben im Ausland«:
Weniger eine Empfehlung, fast sowas wie eine Warnung vor einem sehr
beliebten Land bei deutschen Auswanderern – und gleichzeitig ein
Beweis, wie dieser Ort Deutsche magisch anzieht.
Hier geht’s um die Dominikanische Republik, oder genauer gesagt, einen
kleinen Abschnitt des Landes an der Nordküste. Ein Leser hat mir einen
Bericht über die weniger schönen Dinge geschickt, die dort täglich
passieren. Ein Bericht über Gewalt und Tod, Gurus und Sekten, korrupte
Ämter und Behörden und einen toten Superstar.
Der Leser, der mir das schrieb, muss es wissen: Er hat selbst lange
Zeit in der Nähe von Sosua gelebt. Nach seinen eigenen Erfahrungen aus
der Praxis warnt er vor Immobiliengaunern, Betrügern, Gewalt, dem wenig
korrekten Umgang heimischer Bürokratie und Justiz mit Ausländern.
...aber vor allem warnt er vor einer ganzen Reihe ziemlich suspekter
Elemente unter den eigenen Landsleuten, die in und um Sosua nur darauf
warten, dass andere Deutsche, Österreicher, Schweizer ankommen, um
deren Vertrauen zu erschleichen und sie dann über den Tisch zu ziehen.
»Der schlimmste Feind des deutschen Residenten ist der deutsche
Resident« laute eine Redensart unter deutschen Diplomaten. Und die gute
Nachricht?
Trotz seiner üblen Erfahrungen mit den Behörden des Landes zieht der
Mann, der mir diese Warnungen schickte, demnächst wieder hin nach Sosua
oder in die Nähe... und wenn Sie der dominikanische Norden
interessiert, das ist jetzt ein guter Zeitpunkt: Viele Ausländer wollen
weg und die Preise für Häuser und Wohnungen sind im Keller.
Alle Einzelheiten, Kontakt und was Sie dort erwartet in »Leben im Ausland«.
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Die wichtigsten
Fragen, die sich jeder über Geld stellen sollte – und die Ihnen noch
nie jemand so klar beantwortete wie hier
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Wir alle wissen, Monopole sind schlecht für den Bürger; warum sollte
das beim Geld anders sein? Wenn unser Geld in der Obhut des Staates gut
aufgehoben ist, warum verliert es dann immer mehr Kaufkraft? Warum darf
die EZB immer mehr Geld herstellen – während Sie, wenn Sie Geld
drucken, ins Gefängnis gehen?
Die einfache Antwort: Gauner dulden keine Konkurrenz!
Wieso erlaubt der Staat den Banken, auch Ihrer Sparkassen-Filiale um
die Ecke, Geld in Form von Kredit aus dem Nichts zu schaffen? Warum
darf die Bank das Geld verleihen, das auf Ihrem Konto liegt? Und wenn
Ihr Geld verliehen ist, wieso steht es dann immer noch bei Ihnen am
Konto?
Fragen über Fragen zu einem Thema, das jeden von uns interessieren
sollte, wie kein zweites – weil es uns alle angeht. Der große Ökonom
Roland Baader nannte das Geldmonopol des Staates das größte Unglück in
der Geschichte der Menschheit.
Lesen Sie hier und sagen Sie es jedem, den Sie kennen ... wie die
Regierung jedem einzelnen Bürger in die Tasche greift, ohne dass Sie
merken, wie Sie bestohlen werden ... und was unser Geldsystem damit zu
tun hat... für jeden verständlich erklärt in »Leben im Ausland«.
Alle
Themen in der aktuellen Ausgabe:
- Dominikanische Republik:
Viele Ausländer wollen weg, die Preise sind im Sturzflug! Wenn Sie ein
Haus in der Karibik reizt, dann ist jetzt ein sehr guter und
preiswerter Zeitpunkt
- Staatskriminalität!
Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden – und wie Ihre
Regierung Ihnen und allen Bürgern mit Hilfe des beliebig vermehrbaren
Geldes in die Tasche greift, ohne dass Sie merkt, wie Sie bestohlen
werden
- Sosua: Einer der dort lebte erzählt,
was in Sosua wirklich auf Sie zukommt – so deutlich, wie Sie das selten
lesen
- Überwachung & Zensur: Erdogan
verhaftet »Menschenrechtler« – aber wer kämpft eigentlich für die
Menschenrechte im Merkel-Deutschland?
- Puerto Plata: Dieser prominente
Sänger war der bekannteste Ausländer an der Nordküste der DomRep ...
leider mit einem tragische Ende
- Finanz-Trends:
Aktuelle Infos direkt aus einer Insider-Konferenz in Kanada – wie die
Energiewende made in USA aussieht, ab wann es keine Autos mehr mit
Benzinmotoren geben wird – und bei welchen Metallen deswegen bald die
Preise explodieren ... mit konkreten Kauftipps
- Reisen: Wo Sie preiswerte Flüge,
Last-Minute-Reisen und günstige Kreuzfahrten finden
- Immobilien:
Ihr Domizil im Süden – Haus oder Wohnung, Miete oder Kauf: Daran müssen
Sie denken, damit in Ihrem neuen Leben im Land Ihrer Wahl alles gut geht
- Geldanlage: Internetriese Amazon
mischt sich in die Lebensmittelbranche ein und sorgt damit für eine
sehr verlockende Kaufgelegenheit
- Kambodscha: So führen Sie in Phnom
Penh oder Sihanoukville ein Leben, das Sie sich in Europa nicht leisten
könnten
Hier geht’s zur
Ausgabe 114 von »Leben im Ausland« (wenn Sie sich für ein Jahresabo
entscheiden, auch zu allem bisher erschienenen 113 Ausgaben im
Memberbereich).
Alles Gute bei all Ihren Plänen im In- und Ausland!
Norbert Bartl
Coin S.L.
P.S.:
Sicher ... irgendwie spricht jeder von Ihnen Englisch, mehr oder
weniger. Aber mal ehrlich: Halten Sie Ihr Englisch auf dem Laufenden?
Reicht es für eine fundierte Unterhaltung? Für geschäftliche
Verhandlungen? Tatsache ist, in fast allen Ländern der Welt, deren
Sprache Sie nicht sprechen, kommen Sie mit Englisch zurecht, irgendwie.
Nein, unmöglich ist ein Leben im Ausland ohne Englischkenntnisse nicht
– auch sehr, sehr viel schwieriger. Deshalb… wenn Sie gut Englisch
lernen oder Ihr Schulenglisch spielerisch auffrischen wollen, dann
machen Sie einfach mal den Gratis-Test: Bitte klicken
Sie hier
P.P.S.:
Wie immer meine Bitte: Wenn Sie Freunde, Kollegen, Bekannte haben,
denen es längst in Deutschland nicht mehr ganz geheuer ist, dann
schicken Sie Ihnen bitte diesen Brief weiter...
Herzlichen Dank!!!
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