Was
nicht gutgehen wird
Mit der Strategie „Kaufen und Liegenlassen“, wie es der Altmeister der
Börsengurus, André Kostolany, einst vorschlug, ist an der Börse derzeit
kein Blumentopf zu gewinnen. Wer an der Börse Geld verdienen will,
benötigt die Geschicklichkeit eines Wellenreiters oder die Kondition
eines Bergsteigers. Denn Auf- und Abwärtswellen sollten rechtzeitig
erkannt und Berge und Täler frühzeitig ausgemacht werden.
Ihr Geldbrief-Team hat die Sommerkapriolen gezielt genutzt,
emotionslos zu „Wunschkursen“ eingekauft und dadurch schon in wenigen
Wochen schnelle Kursgewinne erzielt. In den kommenden Wochen werden wir
erneut nach diesem Muster verfahren und die Kurstäler zum Einstieg
nutzen. Man muss dann nur den Mut zum Kaufen haben.
Auch wenn die Zinsen zumindest in Europa weiterhin tief bleiben, droht
den Aktienmärkten in den kommenden Wochen und Monaten noch von einer
anderen Seite Gefahr und Hoffnung. Die gemessen am Bloomberg Commodity
Index auf den tiefsten Stand seit 1998 zurückgefallenen
Rohstoffnotierungen sorgen zwar bei den Industrienationen für billige
Einstandspreise bei Metallen, Erzen und Öl, führen aber bei den Öl- und
Rohstoffexportierenden Ländern zu einem drastischen Einnahmeausfall.
Selbst Saudi Arabien dürfte das Geld bei einem tiefen Ölpreis
bereits in etwa 5 Jahren ausgehen. Insgesamt werden die
ölexportabhängigen Länder im laufenden Jahr gut 700 Milliarden Dollar
weniger als eingeplant einnehmen.
Die Folge:
Die ehemals im Geld schwimmenden Länder werden weniger Anleihen und
Aktien kaufen und fallen damit als mögliche Nachfrager aus.
Zur Erinnerung:
DAX-Aktien befinden sich bereits zu mehr als 55 Prozent in
ausländischen Aktiendepots. Investoren aus dem Ausland bestimmen damit
das Geschehen an den Märkten maßgeblich mit.
Ein weiterer negativer Impuls droht den Märkten aber auch noch von
einem wesentlich größeren Markt. Denn auch bei den Staats- und
Unternehmensanleihen fällt die Käufergruppe in den kommenden Monaten
möglicherweise ganz aus. Die ausgetrockneten Zinslandschaften der
Finanz-Alchemisten haben nämlich zu einer weiteren Spekulationsblase
geführt.
Der Zwang, akzeptable Renditen für die Investoren zu erzielen, lockte
die Anleger mangels Alternative vor allem in den Sektor
hochverzinslicher Anleihen. In Europa hat sich dieses Segment in den
zurückliegenden 10 Jahren mehr als vervierfacht und liegt derzeit bei
einem Marktvolumen von gut 270 Milliarden Euro.
Noch kräftiger war die Ausdehnung in den USA: Dort dürfte das gesamte
Marktvolumen inzwischen an die 2 Billionen Dollar heranreichen. Der
Löwenanteil der Hochzinsanleihen entfällt dabei auf den Energiesektor.
Problem:
Bei einem tiefen Ölpreislevel dürften einige Unternehmen ihre
stark ausgeweiteten Schulden nicht mehr zurückzahlen können. Ein
Zahlungsausfall würde auch gravierende Auswirkungen auf die
Aktienmärkte haben.
Wir haben einmal recherchiert und dabei herausgefunden, dass die
Ausfallraten während des drastischen Verfalls der Rohstoffpreise im
Jahr 2008 und der anschließend einsetzenden Finanzkrise ebenfalls
markant angestiegen sind.
Innerhalb weniger Wochen hatten sich damals die Ausfallraten von 2 auf
14 Prozent versiebenfacht.
Also nochmals: Sowohl Direktinvestments in Anleihen wie auch in Fonds
vermeiden, die in Anleihen investieren. Das wird nicht gutgehen!
Vertrauen Sie lieber den handverlesenen Aktienempfehlungen der Geldbrief-Redaktion.
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