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Wie wird sich der DAX entwickeln?

Hans-Peter Holbach, Herausgeber von DER GELDBRIEF und Honorarkonsul der Philippinen in Andorra, schreibt:

DAX 20.000 Punkte? Oder gar 50.000 Punkte? In den vergangenen Wochen überschlugen sich einschlägige Medien mit reißerisch aufgemachten Überschriften. Jetzt fehlt nur noch die Titelseite der BILD-Zeitung.

Derartige Schlagzeilen sind meist ein gut funktionierender Kontraindikator. Wenn die Mehrzahl der Medien Aktien als Anlageinstrument entdeckt hat und Aktien schon als Ersatz für Festverzinsliche angepriesen werden, ist der nächste Abschwung meist nicht mehr weit fern.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der DAX wird sowohl die Marke von 20.000 wie auch die Schwelle von 50.000 Punkten erreichen. Allerdings nicht in den kommenden Wochen oder Monaten, sondern auf lange Sicht.

Seien wir realistisch: Seit der Entwicklung des DAX-Kursbarometers vor etwa 26 Jahren brachte der Index trotz mehrerer K.o.-Schläge eine jährliche Durchschnittsrendite von 8,6 Prozent. Hält der Index dieses Wachstumstempo durch, wäre die 20.000 Punkte-Marke in etwa 6 bis 7 Jahren fällig. 50.000 Punkte wären bei einer Fortdauer des bisherigen durchschnittlichen Kurssteigerungstempos von etwa 8 Prozent jährlich bis in etwa 17Jahren möglich (gemessen am aktuellen Indexstand).

Dazwischen wird es aber immer wieder zu Rückgängen und damit für uns zu Kaufgelegenheiten kommen. Das ist auch der Grund, weshalb wir mit dem Geldbrief-Musterdepot TOP TEN besser abschneiden als der DAX. Die Aktienmärkte sind keine Einbahnstraßen und zwischenzeitliche Kurseinbrüche gehören dazu. Das ist doch gut. Denn in jedem „Ausverkauf“ bieten sich immer wieder ausgezeichnete Kaufgelegenheiten und die wollen wir jetzt und in Zukunft mit Ihnen nutzen. Das steigert unsere Gesamtrendite und vermindert damit auch unser Anlagerisiko.

Der Gewinnanstieg des DAX in den vergangenen 25 Jahren von durchschnittlich über 8 Prozent rührt zu einem Großteil allerdings auf den automatisch einberechneten Dividendenerträgen. Allein die jährlichen Ausschüttungen dürften etwa ein Drittel zu den jährlichen Durchschnittsgewinnen von über 8 Prozent beigetragen haben. Der Rest entfällt auf reale Kurssteigerungen.

Allerdings werden Steuerzahlungen bei dieser Rechnung vernachlässigt. Rechnet man diesen Rückenwind aus den unversteuerten Ausschüttungen heraus, ergibt sich ein eher ernüchterndes Bild für DAX-Werte. Der reine Kursindex ohne Dividenden erreichte nämlich erst am 10. April 2015 mit 6.331 Punkten eine neue Bestmarke. In den Medien werden aber immer die Kurssteigerungen inklusive unversteuerter und sofort wieder ohne Spesen reinvestierter Dividendenzahlungen veröffentlicht. Das ist ein erfolgreiches Marketing der Deutschen Börse AG! Ohne diesen Trick läge der DAX-Stand nur etwa halb so hoch. Auch unter diesem Aspekt ist der Erfolg im Geldbrief-Musterdepot TOP TEN (durchschnittlich 11,4% in 24 Jahren!) umso bemerkenswerter.

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