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Anlegerfallen


Auch 2017 ist die Börsenlandschaft wieder von zahlreichen Anlegerfallen und Renditebremsen durchsetzt. Unser Rat: Lassen Sie sich nicht durch vermeintliche Experten oder dubiose Gazetten zu einem unkalkulierbaren Investment verleiten. Beispiele für schiefgelaufene Investments gibt es eine Menge.

Ein Desaster war in den vergangenen Jahren beispielsweise der Markt für Mittelstandsanleihen, vor denen Ihr Geldbrief rechtzeitig gewarnt hatte. Anleger, die in der Hoffnung auf höhere Zinsen auf dieses Segment gesetzt haben, bekamen dafür im günstigsten Fall nur ein zinsloses Risiko, das in einigen Fällen sogar im Totalverlust endete.

Auch die an den deutschen Aktienmarkt gespülten Börsenneulinge der vergangenen Jahre waren nicht gerade ein Füllhorn für die Aktionäre; nur ein Drittel der neuen Kandidaten brachte einen Erfolg. Bei Aktien wie windeln.de  ging das Investment gründlich in die Hose und die Modegruppe Steilmann war bereits wenige Monate nach dem Börsengang pleite.

Im März plant die Deutsche Börse jetzt ein neues Börsensegment. Wieder ein neues Wettbüro für Anleger oder ein Schrottplatz für ausrangierte drittklassige Anlageformen? Wir bleiben jedenfalls erstmal skeptisch, nachdem sich die Deutsche Börse bereits in den Vorjahren mit einigen Projekten mächtig blamiert hat.

Beispiele gefällig?
Einige Leser erinnern sich sicherlich noch an die Eskapaden des Neuen Marktes vor fast zwei Jahrzehnten. Das Segment ist inzwischen sang- und klanglos untergegangen, nur wenige Unternehmen haben überlebt.

Dass die Verantwortlichen indes kaum lernfähig sind, zeigen andere Beispiele. Bereits im Jahr 2005 eröffnete die Deutsche Börse eine neue Spielwiese für Anleger mit der Entstehung des Entry Standards. Dieses Segment wird im März kommenden Jahres eingestellt. Ergebnis für die Anleger: Der Entry-Standard-Index verlor seither rund 60 Prozent seines Marktwertes und liegt aktuell 80 Prozent unter dem Allzeithoch.

Noch mehr Beispiele gefällig?
In den vergangenen Jahren öffnete die Börsenbetreiber der Main-Metropole auch die Tore für eine Vielzahl dubioser chinesischer Unternehmen, die ein Erstlisting in Frankfurt beantragten. An ihren Heimatmärkten in Shanghai oder Shenzen erfüllten die Unternehmen aber wohl nicht die Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Börsenhandel und so wurde der ganze Schrott einfach nach Frankfurt befördert.

Ergebnis: Zahlreiche China-Unternehmen dieses Genres entpuppten sich als Betrugsmaschinerie, einige davon sind längst bankrott. Der Geldbrief hat in den vergangenen Ausgaben vor solchen Betrugsofferten gewarnt, auch wenn (und vielleicht auch weil) andere Börsenpublikationen ("Aktien-Pusher") gerade solche Hoffnungswerte lautstark zum Kauf empfohlen haben.

Unsere Erfahrung:
Wer mit großen bekannten Aktien keine Gewinne machen kann, wird es erst recht nicht mit unbekannten Überseetiteln können, die in keinem Index enthalten sind.

Die Beispiele sollen Ihnen veranschaulichen, welche Gefahren für Geldanleger im Finanzmarktdschungel lauern und wie sehr die Gutgläubigkeit und Gier der Investoren von der Finanzmafia ausgenutzt wird. Auch im kommenden Jahr wird neben dem "grauen Kapitalmarkt" auch der Aktienmarkt von zahlreichen Fußangeln und Fallstricken durchsetzt sein. Die jahrzehntelange Erfahrung Ihres Geldbriefs kann Sie vor solchen Dummheiten schützen.

Tatsache ist, dass in den USA der drittlängste Börsenaufschwung der Geschichte abläuft und die Bewertung nur zweimal höher war (1929 und im Jahr 2000) als aktuell. Rund 200 Prozent Kursgewinn hat der Dow-Jones-Index seit dem Start des Aufschwungs im März 2009 zugelegt – mehr als im Durchschnitt der vergangenen Aufwärtsphasen.

Amerikanische Aktien waren dabei ein weitaus besserer Anlagehafen als Europa. Hätte sich beispielsweise der DAX so gut wie das amerikanische Pendant entwickelt, müsste er heute bei mindestens 14‘000 Punkten stehen, da er zusätzlich noch Dividendenzahlungen enthält.

Und welches Ergebnis haben die europäischen Aktienmärkte (gemessen an den 100 führenden Unternehmen) gebracht? Nicht einmal 100 Prozent Kursgewinn seit Frühjahr 2009 brachten die Europäer auf die Waage. Zwar behalten wir unsere Überzeugung, dass Aktienkurse die Tendenz haben, langfristig zu steigen, doch wissen weder wir noch andere, welche Börsenplätze in Zukunft am besten abschneiden werden. Deshalb bleiben wir bei unseren ausgewogenen Depots, sind damit nie die immer wechselnden Besten, vermeiden dadurch aber unkalkulierbare Risiken.

Ein noch unentdecktes Risiko sehen wir in der Autobranche. Durch den hohen Anteil an Leasinggeschäften sind gewaltige Bilanzrisiken aufgetürmt worden. Allein bei den drei führenden Herstellern in Deutschland dürfte dieses Risiko mit 150 Milliarden Euro beziffert werden. Schnallen Sie sich also im kommenden Jahr an und bleiben Sie taktisch bei unseren ausgewogenen Geldbrief-Depots mit jeweils oberen und unteren Verkaufsmarken. Dann können Sie auch die Weihnachtsfeiertage genießen.

EINMALIG:
Die Geldbrief-Strategie

Noch mehr Anlegerfallen
So sparen Sie sich nicht arm

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