Wieder gute Nachrichten vom Geldbrief
Das erste Halbjahr 2019 ist dem Börsendienst Geldbrief
wieder einmal gut geglückt. Die meisten Aktienfonds haben unsere
Ergebnisse (+19,71%) nicht erreicht, obwohl wir nicht einmal voll
investiert sind. Ein besonders schlechtes Beispiel ist ein
Vermögensverwalter, der schon vor einiger Zeit alle Aktien verkauft hat
und nun von seinen Kunden für das Halten von Cash Managementgebühren
kassiert, statt von den weiter steigenden Kursen zu profitieren.
Nachdem bereits der Januar-Auftakt vielversprechend war (siehe
Geldbrief 03/2019), verlief auch die erste Jahreshälfte an den
internationalen Börsen ausgesprochen positiv.
Ihr Geldbrief war eine der wenigen Publikationen, die sich von dem zum
Jahresende/Jahresbeginn verbreiteten Pessimismus vieler Analysten und
Medien nicht hat anstecken lassen. Stattdessen rieten wir mitten in den
Turbulenzen im Herbst und gegen Ende des schwachen Börsenjahres 2018
zum Aufbau von Positionen in ausgesuchten Aktien. Das hat sich für Sie
ausgezahlt. Unsere Einschätzung und die Schwerpunktsetzung in den
beiden Geldbrief-Depots waren richtig und brachte uns und unseren
Leserfreunden zweistellige Renditen nach Abzug der Spesen.
So verbesserte der DAX seinen Marktwert im Juni immerhin um knapp 6
Prozent; seit Jahresbeginn liegen Anleger mit deutschen Standardwerten
etwa 17 Prozent im Plus. Fairerweise müssen wir der besseren
Vergleichbarkeit wegen etwa 3 Prozentpunkte durch die eingerechneten
Brutto-Dividenden und die Spesen abziehen. Es bleibt aber immer noch
ein stolzer Wertzuwachs.
Während bundesdeutsche zehnjährige Anleihen auf ein neues Allzeittief
von minus 0,33 Prozent absackten und damit auf Jahre unattraktiv
geworden sind, konnten Investoren mit Aktien eine satte Rendite an Land
ziehen. Land unter galt auch bei US-Staatsanleihen: Die
Zehnjahresrendite rutschte auf ein neues 32-Monats-Tief ab, während das
Index-Trio Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq neue Rekordstände
erklommen.
Etwa 14 Prozent Zuwachs brachten europäische Aktien. Am schwächsten
schnitten einige Exotenbörsen ab, bei denen wir allerdings überhaupt
nicht engagiert sind. Bester Markt war neben Russland und Griechenland
die Technologiebörse Nasdaq mit einem Zuwachs von 20 Prozent.
Die besten Branchen und Sektoren waren in den zurückliegenden 6 Monaten
die Bereiche Energie, Rohstoffe, Chemie und IT. In unseren beiden
Depots haben wir die Überfliegerbranchen gleich mit 6 verschiedenen
Werten abgedeckt und sind damit, was die Ausrichtung der
Vermögensallokation angeht, bestens aufgestellt gewesen. Das wird auch
in der zweiten Jahreshälfte der Fall sein.
Unsere Depots sind durch permanent überwachte Gewinnsicherungsmarken
und Verlustbegrenzungskurse gegen etwaige Unwetter an den Märkten
bestens abgesichert. Das TOP-TEN-Depot
2019 liegt nach Spesen bereits mit 19,71 Prozent im Plus und hat damit
die meisten internationalen Indizes (und die meisten Fonds) geschlagen.
Wie die Fonds in der ersten Spielhälfte abgeschnitten haben, berichten
wir in einem der kommenden Kommentare.
Beim Depot Spezialempfehlungen liegen wir ebenfalls im Plus und haben
in nur 6 Monaten schon 16.804,34 Euro an Ertrag realisiert. Hinzu
kommen noch einmal per letztem Wochenende 27.099,29 Euro an
unrealisierten Gewinnen. Macht zusammen aktuell 43‘.903,63 Euro Gewinn.
Wenn Sie unsere Zahlen mit anderen vergleichen: Beim Geldbrief sind die
Kosten berücksichtigt, wie diese bei einem Echtgeld-Depot anfallen.
Denn der Einstieg in den Markt ist ebenso mit Kosten verbunden wie der
Ausstieg. Für unsere Leser haben wir unseren Erfolg netto, also nach
Kosten, ausgewiesen und werden das auch weiterhin tun.
Noch ein Schlusswort an alle, die meinen, die Aktienkurse seien „zu
hoch“: Trotz des Aufschwungs in den vergangenen Monaten und einer
zehnjährigen Hausse sind die Aktienmärkte zumindest in Europa (KGV: 13)
und Deutschland (KGV: 12,5) fundamental nicht überbewertet. Auch die
Dividendenrenditen liegen mit jeweils mehr als 3 Prozent über der Null-
oder Minusrendite von Anleihen. Lediglich in den USA zeigen sich leicht
ambitionierte Bewertungsrelationen und unterdurchschnittliche
Dividendenrenditen. Warum wir trotzdem derzeit noch in US-Aktien
engagiert sind, hat einen einfachen Grund: Die Gewinndynamik in den USA
ist einfach höher als in Europa. Das hat hier auch mit den Regierungen,
der Bürokratie und den höheren Steuern zu tun...
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