Kontosperre
trotz Guthaben durch Finanzamt
Teil 2
Liebe
Annemarie,
da kannst Du, so traurig wie das klingt, gar nichts machen.
Das Finanzamt ist der Staat und der macht keine Fehler und wenn Du da
anders denkst wird man Dir die Kraft des Staates zeigen.
Wie das klingt, hast Du eine Firma.
Wusstest Du schon, dass das Finanzamt eine Vollstreckungseinheit hat.
Voll bewaffnet wie die SK1-Einheit. Die kommen bei
Steuervergehensverdacht zu Dir und räumen Dir die Bude aus.
Ich habe mir einmal erlaubt, das Finanzamt zu rügen, weil es
unberechtigt einen MwSt.-Betrag pfänden wollte. Danach kam sofort eine
Tiefenprüfung MwSt. Da die Dame äußerst inkompetent war, kam es wieder
zum Streit. Den aber mein Steuerberater und ich gewonnen haben.
Danach hatte ich nur noch Stress mit dem Finanzamt, meine Firma ist tot
wegen jahrelanger Kontopfändung, ohne dass der Sachverhalt geklärt
wird, und das Schlimme ist, der Stress wird nun auch auf das
Unternehmen meiner Frau ausgedehnt.
Die Bananenrepublik Deutschland hat bis heute nicht begriffen, dass die
Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen den Reichtum dieser
Gesellschaft erwirtschaften und je mehr man diese drängelt, wird der
Reichtum sinken.
Dir alles Gute!!
Sehr geehrte Frau D,
wenn Sie mir folgendes schicken könnte ich prüfen, ob und wie ich Ihnen
helfen kann:
1. ein Auftragsschreiben
2. vollständige Informationen
3. alle Ihnen vorliegenden Unterlagen
Die aus Ihrer Mail an Herrn Benn ersichtlichen Angaben sind
unvollständig. Beispielsweise erwähnen Sie keine Bescheide und sonstige
Verwaltungsakte, die Ihnen zugestellt wurden.
Sowohl über das Zwangsgeld (und die vorherige Androhung) als auch über
die Pfändung müssten Ihnen Bescheide bzw. Beschlüsse vorliegen.
Ihre Informationen sind teilweise auch widersprüchlich. Zuerst erwähnen
Sie ein Umsatzsteuerguthaben von 430 €, später dann 550 €.
Mit freundlichem Gruß, K. K., Steuerberater und Rechtsbeistand
Liebe
JTR-Leserin Annemarie D.,
ich habe diese Form der Probleme mit dem Finanzamt vor Jahren erlebt.
Alle diese Vorgänge wurden im Netz veröffentlicht (Dokumente). Leider
sind fast alle, die noch nie diese Form der existenzbedrohenden
Vorgänge erlebt haben, beratungsresistent.
Keiner hält es für notwendig, Maßnahmen zu ergreifen und für diese Form
der Drangsalierung, die bis zum Firmenex gehen können, vorzusorgen.
Nach dem Firmenaus - einfach Pech. Oder - dann klag doch.
Es gibt eine einfache Möglichkeit:
Einrichten mehrere Konten - EU und Nicht-EU Länder!
Deutschsprachig! Österreich und Schweiz
Einfach online ein Girokonto eröffnen.
Vorsorge - vorher - jetzt - sofort, oder mit den Bedingungen leben.
Werte Frau Annemarie,
das was Sie schildern ist ja echt der Hammer. Ich denke Sie sind
einfach zu gutmütig und nachgiebig. Selbst wenn Sie irgendwas gemacht
haben, was vielleicht nicht mehr ganz aktuell ist, kann das nicht dazu
führen, dass das Finanzamt Ihr Konto sperrt.
Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob schon ein Bescheid für die
angebliche Schuld bei Ihnen war und ob Sie schon eine Mahnung für die
angeblich zu leistende Zahlung erhalten haben. Doch ich denke, so
schnell geht es nicht, dass Ihr Konto gesperrt werden darf.
Ich würde an Ihrer Stelle zunächst Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den
dafür verantwortlichen Mitarbeiter einreichen und außerdem angemessenen
Schadenersatz wegen Rufmord und Ansehensschädigung vom Finanzamt
fordern und dabei nicht locker lassen.
Am besten wäre es, wenn Sie sich dafür einen entsprechenden Anwalt
leisten können, der das für sie machen kann. Diesen sollten Sie
allerdings vorher sehr genau unter die Lupe nehmen, denn viele haben
keine sonderliche Lust, gegen den "allmächtigen" Staat etwas richtig zu
unternehmen, sondern möchten nur Ihr Geld.
Viele Grüße, P. S.
An Frau D.
wegen Kontosperre
Sie kann kostenlos und ohne Anwalt ihre Rechte beim Sozialgericht
einfordern. A.W.
Bei einem solchen Sachverhalt
würde ich sofort ein entsprechendes Informationsschreiben bzw.
Beschwerde an die zuständige Oberfinanzdirektion schicken. Die ist
dafür zuständig, diese Behörde schreitet auch sofort ein, wenn jemand
die Befugnisse in puncto Steuerberatung überschreitet. Das sollte doch
dann funktionieren.
Der geschilderte Sachverhalt bestärkt mich in meiner Meinung, dass ein
Konto jederzeit auch aus Versehen gesperrt werden kann und man dann
ohne Geld dasteht.
Mit besten Grüßen, Klaus L.
Ein weiterer
Rat lautete:
1. Zahlen Sie die Strafgebühren unter Vorbehalt der Rückforderung, um
das Konto freizubekommen.
2. Legen Sie sich zu Hause einen Bargeldvorrat an, z. B. 5.000 € pro
Kopf.
3. Legen Sie sich einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und
Arzneimitteln an (mind. für 1- 2 Monate, besser für 1 Jahr)
4. Beschweren Sie sich später per Einspruch.
Hallo Herr Benn,
könnten wir nicht generell untereinander so eine “Wer weiß Rat”
Kategorie einführen. Ich hätte da so einige Themen, die bestimmt viele
interessieren, die selbständig sind, wie z.B. Krankenkasse in der EU
billiger als in Dtl., Gewerbe lieber im Ausland als in Dtl. und vieles
mehr.
Doch nun zum Thema Finanzamt:
Das Geschilderte mit dem Finanzamt hört sich so an, als ob es “unser”
Finanzamt ist. Hier wurde wegen Steuerschulden bei einem Arzt das Ganze
so weit getrieben, das er sogar “nur” durch das Finanzamt seine
Zulassung verlor. Der Fall war ganz groß in den Medien und auch jetzt
steht dieses Finanzamt fast als schlechtestes FA in der Bewertung. In
der Anlage mal einige Details zu dem Finanzamt.
Doch zurück zu Ihrer Leserin. Da auch mein Mann sehr viele Probleme mit
dem Finanzamt hatte und das nur, weil er eine Steuernachzahlung nicht
in einem Betrag zahlen konnte und um Ratenzahlung bat, habe ich mich
genauer mit diesem Thema beschäftigt. Dabei habe ich alles an
Informationen gesucht, um mit dieser “Behörde” den Kampf aufnehmen zu
können.
Für uns war auch unverständlich, warum bei einer nicht einmal
vierstelligen Summe so ein Aufwand betrieben wird, obwohl doch mit
einer Ratenzahlung alles erledigt wäre. Bei uns ging es bis zur
Aufforderung zur Vermögensauskunft, aber auch diese habe ich
ausgehebelt.
Auf Grund der Pfändung kündigte die Bank das Konto und somit hätte uns
das Finanzamt fast platt gemacht. Von anderen Mittelständlern weiß ich,
dass sogar Immobilien mit Steuerschulden belastet werden und das
Finanzamt bei Nichtzahlung von Steuern Insolvenz anmeldet. Eine
Frechheit, gegen die man aber fast machtlos ist, wenn man nicht dagegen
kämpft und vor allem die gesetzlichen Grundlagen kennt.
Ich würde somit wie folgt vorgehen:
- Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den/die Finanzbeamten an die OFD
- Rechtsbehelf der Erinnerung gegen den Bescheid einlegen und
Rückforderung der unrechtmäßigen Gebühren fordern, Klarstellung bei der
Bank einfordern, dass die Kontopfändung nicht rechtens war
(möglicherweise kündigt nämlich auf Grund der Pfändung die Bank das
Konto).....entsprechende Musterschreiben kann ich bei Bedarf zur
Verfügung stellen
Hoffe geholfen zu haben !
Mit freundlichen Grüßen, Liane
Zum Abschluss noch ein ganz langer Beitrag
eines Rechtsanwalts:
Wie kommt man solchem zuvor? Ganz einfach (???), kein Konto oder nur
ein P-Konto haben oder nur für "Kleingeld", ansonsten ist jeder
Amts-Schlaf-Stuben-Narretei (auch außerhalb des Karnevals ... ein
Richter zu mir, mich einmal zur Seite nehmend und einen Fall aus seinem
Gericht schildernd vor wenigen Jahren: Wir sind hier ein Tollhaus, wir
sind hier ein Tollhaus ...er quittierte etwas später den Dienst weil es
nicht mehr aushaltbar war) jedes Scheunentor und jede Tür des
himmlischen Staats"beschäftigten"lebens weiter geöffnet als der Rachen
eines ausgewachsenen Blauwales.
Im konkreten Fall wäre daran zu denken, wenn sich der Schub (ich
vermute Multiple Sklerose) ärztlich als auf diesen Scheiß (und Scheiße
ist noch als Dünger etwas Wertvolles, aber ein treffenderes Wort fehlt
mir im Moment) begründet ist, eine Körperverletzung im Amt (aber nur
vorsichtig als Verdacht und dem Staatsanwalt eigene Bewertung
anheimstellen, sonst drehen die Herrschaften den Spieß um und
phantasieren etwas von "falscher Verdächtigung" etc. daher) anzuzeigen,
und als Verletzter den "verantwortlich Handelnden" (obschon das ist so
widersinnig wie ein "eingefleischter Vegetarier", eher müsste er/sie
als der UN-verantwortlich Handelnde gekennzeichnet werden) bezeichnen.
Ob es nach dem Krähenprinzip etwas nützt im
konkreten Fall, ist fraglich, aber evtl., denn wer setzt sich schon
gerne mit einem Staatsanwalt auseinander, noch dazu vom hohen Ross des
Amtsleiters herab, von Zukunftswirkung, ist natürlich offen.
Wahrscheinlich wird jede noch so dümmliche Ausrede wie z.B. da war ---
und wer will dagegen etwas haben --- wohl ein Mitarbeiter zu eifrig,
oder das System ist nun mal so eingestellt im Computerprogramm etc. zum
Anlass genommen, das Verfahren einzustellen und die Anzeigeerstatterin
freundlich, aber dezent über (auch nichts nützende) Rechtsbehelfe gegen
diese Einstellung zu verweisen.
Sie halten sich bitte vor Augen: Alle, die Sie LEGALITER (und etwas
Anderes ist nicht anzuraten) gegen derartigen Behördenschwachsinn
anrufen, stecken selber im selben Boot. Seit Jahren geht die zumindest
latente Angst um, wenn man dem Bürger "zu viel" gibt, dann reicht es
eines Tages nicht mehr für die tatsächlich und entgegen jeder
Zweckbehauptung (man studiere einmal die Besoldungsvorschriften und
rechne die Pensionszusagen, im Durchschnitt doppelt so hoch wie beim
Normalbürger) u.a. zusammen, Überalimentierung.
Ausgeübt von zum großen Teil noch dazu gedankenlosen (es sei denn, die
Frage erhebt sich, wann haben wir / habe ich frei und wann gibt es eine
Gehaltserhöhung und wohin reisen wir dieses Jahr, brauche ich nicht
längst mal eine Kur etc.) Amtsträgern ... ist das Wort „träge“ rein
zufällig darin??? Vielleicht sollte man Denkträger stattdessen sagen,
wozu, zu den Angsthasen sogar oben zitierter Richter gehört, der mir
sagte, als ich ihm ans Herz legte, auszuscheiden aus dem Amt, ehe er
sich im dem "Laden" völlig aufreibe, denn er bekomme ja doch sicher
alsbald eine satte Pension und könnte die Zeit bis dahin ggf. und
notfalls wenn er nichts - wider alles Erwarten - sparte, per Kredit
überbrücken oder irgend einen Hilfsbremserjob bei einer Anwaltskanzlei,
seine tief sitzende Befürchtung tatsächlich offenbarte, es hätte da
schon in der Weimarer Republik Not-Maßnahmen gegeben,
die die Beamten angeblich besonders stark trafen.
Na ja, das nebenbei und soll nicht zu großem Verständnis anregen. Nein,
was der Bürgerin passierte, ist der ganz normale Wahnsinn, es gibt ihn
auch noch gesteigert, dennoch auch das "noch normal und alltäglich"
z.B. mit Job-Centern gegenüber Hartz IV Empfängern und insbesondere
gegenüber denjenigen, die Skrupel haben und sich konform verhalten, mit
denen hat man das leichteste Spiel.
Denken wir auch nur mal an die unverschämten Sinnverdrehungen wie
"Steuergeschenke" u.ä. --- wie bitte, wer "beschenkt" hier wen? Wenn
mich, wie inzwischen Realität, der ganze Steuer- und
Zwangsabgaben-Apparat systematischer ausraubt als jeder kleine Strolch
aus Leckmichdochistan und mir dann ein paar €uros weniger als sonst
klaut, beschenkt er mich oder ist es so, dass er von mir "beschenkt"
wird? Ich habe dumme Überlegungen, oder?
Und das Gerede von Schulen und Kindergärten
und dass ich doch wohl nicht will, dass man die nicht mehr baut und
unterhält etc. das besticht auch nicht ; man sehe sich mal an, wie es
da zugeht, seit 50 bis 60 Jahren Reparaturstaus, Krankenhäuser, die am
Limit rumkrebsen etc. Aber das steht auf einem anderen Blatt.
Der Bürger/die Bürgerin tut gut daran, sich wenigstens für eine
Überbrückungszeit, bis den Herrschaften dann (hoffentlich wenigstens im
konkreten Fall) doch das Bürokratenhandwerk gelegt werden kann, sein
Geld irgendwo zu verbunkern, bar, und sich nicht von einem Konto, gar
von einem Dispo etc. abhängig zu machen. Da habe ich zwar gut reden,
wovon soll man als Normalo noch sparen, aber es geht, besonders, wenn
man nicht in die Schulden- und Alles-haben-wollen-Tretmühle schon
eingestiegen ist.
Sonst lebt sich der Staatsapparat voll an ihm
bzw. ihr aus, noch schlimmer wird es, wenn man an ursprünglich ja
hoffentlich motivierte und später frustrierte Denkträger kommt, die
lassen nach dem Fahrradprinzip, allerdings so gut wie unnachweislich,
ihren Frust am eh nur als Antragsteller oder gar schönfärberisch
"Kunden" (Jargon in Jobcentern ... dennoch: Kunde wäre König,
Antragsteller ist als A... zu behandeln) aus, nichts ist zudem
befriedigender als Machtausübung: Alle Ohnmacht geht leider vom Volke
aus, das seine Stimme ja auch alle 4 Jahre z.B. abgibt, ja, wörtlich zu
nehmen, sie ist dann erst mal weggeben, für viele allerdings bequem, so
wie man den Mantel an der Theatergarderobe abgibt.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, aber glauben
Sie mir, selbst ich als Advokat mit über 35 Jahren
Herümprügel-Erfahrung gegen Denkträge(r) komme nicht immer durch, wenn
auch natürlich meine Erfahrung, Ausbildung und Zähigkeit und eine ganze
Portion "Gegen-Skrupellosigkeit" und Bauernschläue (von Intelligenz,
das wäre ggf. zu hochmütig, sich darüber auszulassen, sie ist nicht
mein Verdienst, ich hätte genauso "debil" geboren werden können o.ä.,
ganz zu schweigen) mir überwiegend die Freude machten, es "denen
gezeigt zu haben", aber die Kraft erlahmt mit dem Alter ... und wenn
ich einen verprügelt habe, es spricht sich scheinbar herum, dann stehen
schon 10 Neue Schlange und wollen sich auch mit mir messen. Viele Grüße!
P.S.
ICH stehe nicht zur Verfügung, das ist auch keine "Werbemaßnahme",
inzwischen habe ich es schwer genug, für Familie und Freunde da zu sein
und uns vor dem Schlimmsten zu bewahren, was ihnen angetan wird oder
werden kann. Auch ist das hier keine Anwaltsberatung, ich schildere nur
und schließe jede Haftung aus, wie ich es täte, sollten Sie als Sie
angesprochen sein, lesen Sie es bitte so, dass ich es mir sozusagen
selber sage, sozusagen laut vor mich her sage, die Verantwortung und
auch das Risiko für Ihre Handlungen müssen Sie schon selber übernehmen,
zumal ich ja nicht jeden der z.T. ausgefeilten Taktiken, die ich für
mich und Familie, Haus und Hof anwandte, auf anderer Leute Probleme
übertragen und gar begleiten bzw. lenken kann.
Bin allerdings fast 67 und habe praktisch nichts, an das man sich
ranmachen könnte, das habe ich vor über 15 Jahren schon anders
geregelt, ich arbeite doch nicht ein Leben lang, um dann für einen
kleinen, mir gar nur in die Schuhe geschobenen "Fehler" dann alles
weggenommen zu bekommen.
UND Angst vor einer
Anwaltszwangskammer habe ich auch nicht (mehr), was wollen die, wenn
sie mir den Titel wegnehmen wollten, siehe alles hier, das kann dauern,
wenn ich es nicht schäfchenbrav mitmache und irgendwann ist sowieso die
Biologie gegen mich, dann bekommen sie eben ein paar Hunderter
Zwangsbeitrag von einem ihrer (dann ja nicht mehr) Mitglieder weniger,
ich habe noch andere Hobbys, bin leidlich versorgt, brauche die paar
Honorare nicht wirklich, Hobbys, denen ich mich ggf. voll widmen
kann/könnte.
Vielleicht finden Sie, aber das Suchen wird
lange dauern und die meisten Anwälte, besonders die Jüngeren, müssen
wirtschaftlich denken und arbeiten, werden Sie nicht begeistern können,
Ihnen langfristig zu helfen; sowas kann man nur als "Altershobby" oder
aus wirklicher Freundschaft und/oder Ausleben eines "Helfersyndroms" so
lange und gut bzw. zielführend bearbeiten, bis Sie IHR RECHT bekommen
haben.
Der beste Tip(pppp) ist nun mal Obiges, sich möglichst unangreifbar zu
, damit man einen langen Atem hat und sich dann selber, indem man immer
und immer wieder das Unrecht kennzeichnet, ggf. auch durch Petitionen,
Wenden an höhere Vorgesetztenstellen, Ministerien,
Bundestagsabgeordnete, auch Lokalpolitiker (nicht so gut im
Allgemeinen: die Sensationspresse, oft wird man da eher noch veräppelt,
die verfolgen ihre eigenen Zwecke in Wirklichkeit) etc. aus der miesen
Situation herausgezogen bekommt.
Selbst die eigene Krankenkasse kann helfen, obschon die meisten sich
nicht trauen oder ihnen die Arbeit (auch) zu mühsam ist, aber siehe
Weiteres, dann muss man dem Sachbearbeiter eben auch auf die Füße
treten, und/aber warum soll die Kasse für solche Körperverletzungen,
Erzeugen von Schüben bzw. deren Linderung, aufkommen? Mindestens sollte
sie das Finanzamt mal anschreiben und Regress wegen der erhöhten
Krankenkosten anmelden, wie sie das z:B. bei Unfallsachen etc. tun;
egal, wer und was sich lästig für Sie macht, es hilft zumeist, irgend
ein Wecker schrillt schon laut genug oder alle im Chor bringen einen
Erfolg.
Tägliche Schreiben (E-Mails, Faxe etc.,
notfalls mit selbem oder abgewandeltem Text, bitte nie persönlich und
gar beleidigend, scharfe Worte sind auch ein schmaler Grat, auch
aufpassen, nicht als Querulant zu gelten, also immer sachbezogen, auch
mal Fristen setzen), viele Besuche, ggf. mit Zeugen und
Gedächtnisprotokolle etc. über die Amtsbesuche, von Zeugen
unterschrieben und auch dem Amt eingereicht, sind probat.
Noch eines: machen Sie sich bitte
nicht damit "kaputt", zwar habe ICH wahrscheinlich auch hier leicht
reden, sozusagen als Profi, der von einem Laien einen Flickflack
verlangt, aber der Versuch ist es wert: stellen Sie sich nicht
verbissen zum Kampf, sondern sehen es sozusagen sportlich, Motto, ich
will doch mal sehen, wer letztlich gewinnt ... ich sehe das Ziel, und
ICH bin es, der/die gewinnt.
Ärger und Verbissenheit behindern das rationale Denken, locker
aufspielen, sich auch ruhig mal etwas lustig machen (dezent, ist eine
Kunst für sich allerdings, fast nie angreifbar ist die Formulierung,
hier natürlich überspitzt im Beispiel (! BEISPIEL !) mir scheint es,
Sie sind ein A...loch..., denn was Ihnen scheint, sagt noch nicht, dass
es wirklich so ist und nach dem Grundgesetz darf prinzipiell jeder
sagen, was ihm SCHEINT ... klar, der Kraftausdruck ist etwas zu krass,
vielleicht eher: mir scheint es, Sie üben aus Frustration oder
Unwilligkeit Macht aus, die Ihnen nicht zusteht...
Dass Briefe im Amt auch mal kursieren und der
Betreffende Denkträg(r) wenn er/sie nicht gar zu dumm ist, sich denken
kann, die Kollegen tuscheln hinter seinem/ihrem Rücken, Motto, was
der/die (Bürger) dem Kollegen Tunix schreibt, köstlich ... aber wahr
... etc. und ein Ankratzen der eigenen Eitelkeit, das vertragen die
Wenigsten; sagen sich ggf. (Entschuldigung, ich schreibe es krass, nur
wegen der Plastizität, obschon, für was Anderes als einen Idioten,
einen Geld in die Kasse gebenden, hielt man Sie ?) ach, gebe ich der
Idiotin doch ihren Willen, ich habe noch anderes zu tun ... Und dann,
"Bingo", wie Sie es erreichten, ist doch egal. Genauso egal mindestens
wie die Mittel, die dieser Tunix-gut anwandte, ihm / ihr ist.
Zumal Sie auch zu Ihrer Sport-Klaviatur noch das Berechnen dessen
zählen können, der/die Betreffende sinnt darüber, wie diese lästige
Person (Bürgerin) letztlich "als Fall" vom Tisch kommt, nach dem
Prinzip des geringsten Widerstandes und dem der Trägheit.
Sie müssen (aber nicht darüber hinaus, sonst
kann auch der "Gegner" u.U. ausnahmsweise mal sportlichen Ehrgeiz
entwickeln und dann wird es schwerer) also den Druck so hoch machen,
und sei es, dass Sie den Betreffenden dauernd zum lesen "nötigen"
(er/sie muss das tun, weiß ja nicht, was in der Wortflut evtl. neu
versteckt ist, GAR ein ANTRAG ...), dass irgendwann der Damm bricht,
der Widerstand von Tunix gebrochen ist. Er hat außerdem ja auch ein
gewisses Fall-Pensum, jedenfalls in manchen Ämtern ist das so, täglich
zu bewältigen und MUSS mit Ihnen irgendwann fertig sein, das
Irgendwann, wenn Sie es sich zum täglichen Sport entschließen und ihn
konsequent durchhalten, bestimmen Sie!
Noch was: es gibt, wenn auch z.T. gut
zu überdenkende, mindestens aber lustig zu lesende Artikel im Internet,
à la wie man Beamte ärgert (z.B. un-formatige Eingaben, kein DinA 4
etc. und mit falschen Lochungen (kleinere oder größere Lochabstände),
die keiner auf die Schnellhefterbleche auffädeln kann, aber es ggf.
doch im Amt versucht, auch die Locherbetätigung ist ja MÜÜÜÜHSAM ...
und die Löcher sind scheinbar vom netten Antragsteller gelocht, ja
schon da) etc.
Selbst ein Anfassen der einzusendenden
Eingaben mit stark parfümierten Händen (ist ja nicht verboten, oder?
Das billigste Synthetik-Parfüm ist gerade gut genug und bleibt oft
lange auf dem Papier, man rieche z.B. auch mal an Geldscheinen, igitt)
könnte zur Beschleunigung führen, wenn der Empfänger damit hofft, das
Stink-Zeugs bald aus dem Ruchbereich zu bekommen, also wegarbeiten und
vom Schreibtisch in die Registratur damit ... zumal die Frau zuhause
evtl. "Morgenluft wittert".
Ich habe einen eigentlich netten Kollegen, der hat ein derart
penetrantes Rasierwasser, dass ich kaum noch etwas mit ihm zu tun haben
will. ER meint, er fühlt sich ohne tägl. Rasierwasser"bad" nackt (na
ja, so schön ist der Gedanke an das nackte Menschenskind ja auch wieder
nicht, das soll er keinem antun). Der brachte mich ungewollt, darauf,
aber das ist schon der dritte Grad der Gegen"folter".
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