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Kontosperre trotz Guthaben durch Finanzamt
Teil 2


Liebe Annemarie,
da kannst Du, so traurig wie das klingt, gar nichts machen.
Das Finanzamt ist der Staat und der macht keine Fehler und wenn Du da anders denkst wird man Dir die Kraft des Staates zeigen.
Wie das klingt, hast Du eine Firma.
Wusstest Du schon, dass das Finanzamt eine Vollstreckungseinheit hat. Voll bewaffnet wie die SK1-Einheit. Die kommen bei Steuervergehensverdacht zu Dir und räumen Dir die Bude aus.
Ich habe mir einmal erlaubt, das Finanzamt zu rügen, weil es unberechtigt einen MwSt.-Betrag pfänden wollte. Danach kam sofort eine Tiefenprüfung MwSt. Da die Dame äußerst inkompetent war, kam es wieder zum Streit. Den aber mein Steuerberater und ich gewonnen haben.
Danach hatte ich nur noch Stress mit dem Finanzamt, meine Firma ist tot wegen jahrelanger Kontopfändung, ohne dass der Sachverhalt geklärt wird, und das Schlimme ist, der Stress wird nun auch auf das Unternehmen meiner Frau ausgedehnt.
Die Bananenrepublik Deutschland hat bis heute nicht begriffen, dass die Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen den Reichtum dieser Gesellschaft erwirtschaften und je mehr man diese drängelt, wird der Reichtum sinken.
Dir alles Gute!!


Sehr geehrte Frau D,
wenn Sie mir folgendes schicken könnte ich prüfen, ob und wie ich Ihnen helfen kann:
1.    ein Auftragsschreiben
2.    vollständige Informationen
3.    alle Ihnen vorliegenden Unterlagen
Die aus Ihrer Mail an Herrn Benn ersichtlichen Angaben sind unvollständig. Beispielsweise erwähnen Sie keine Bescheide und sonstige Verwaltungsakte, die Ihnen zugestellt wurden.
Sowohl über das Zwangsgeld (und die vorherige Androhung) als auch über die Pfändung müssten Ihnen Bescheide bzw. Beschlüsse vorliegen.
Ihre Informationen sind teilweise auch widersprüchlich. Zuerst erwähnen Sie ein Umsatzsteuerguthaben von 430 €, später dann 550 €.
Mit freundlichem Gruß, K. K., Steuerberater und Rechtsbeistand


Liebe JTR-Leserin Annemarie D.,
ich habe diese Form der Probleme mit dem Finanzamt vor Jahren erlebt. Alle diese Vorgänge wurden im Netz veröffentlicht (Dokumente). Leider sind fast alle, die noch nie diese Form der existenzbedrohenden Vorgänge erlebt haben, beratungsresistent.
Keiner hält es für notwendig, Maßnahmen zu ergreifen und für diese Form der Drangsalierung, die bis zum Firmenex gehen können, vorzusorgen.
Nach dem Firmenaus - einfach Pech. Oder - dann klag doch.
Es gibt eine einfache Möglichkeit:
Einrichten mehrere Konten - EU und Nicht-EU Länder!
Deutschsprachig! Österreich und Schweiz
Einfach online ein Girokonto eröffnen.
Vorsorge - vorher - jetzt - sofort, oder mit den Bedingungen leben.


Werte Frau Annemarie,
das was Sie schildern ist ja echt der Hammer. Ich denke Sie sind einfach zu gutmütig und nachgiebig. Selbst wenn Sie irgendwas gemacht haben, was vielleicht nicht mehr ganz aktuell ist, kann das nicht dazu führen, dass das Finanzamt Ihr Konto sperrt.
Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob schon ein Bescheid für die angebliche Schuld bei Ihnen war und ob Sie schon eine Mahnung für die angeblich zu leistende Zahlung erhalten haben. Doch ich denke, so schnell geht es nicht, dass Ihr Konto gesperrt werden darf.
Ich würde an Ihrer Stelle zunächst Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den dafür verantwortlichen Mitarbeiter einreichen und außerdem angemessenen Schadenersatz wegen Rufmord und Ansehensschädigung vom Finanzamt fordern und dabei nicht locker lassen.
Am besten wäre es, wenn Sie sich dafür einen entsprechenden Anwalt leisten können, der das für sie machen kann. Diesen sollten Sie allerdings vorher sehr genau unter die Lupe nehmen, denn viele haben keine sonderliche Lust, gegen den "allmächtigen" Staat etwas richtig zu unternehmen, sondern möchten nur Ihr Geld.
Viele Grüße, P. S.


An Frau D. wegen Kontosperre
Sie kann kostenlos und ohne Anwalt ihre Rechte beim Sozialgericht einfordern.
A.W.

Bei einem solchen Sachverhalt
würde ich sofort ein entsprechendes Informationsschreiben bzw. Beschwerde an die zuständige Oberfinanzdirektion schicken. Die ist dafür zuständig, diese Behörde schreitet auch sofort ein, wenn jemand die Befugnisse in puncto Steuerberatung überschreitet. Das sollte doch dann funktionieren.
Der geschilderte Sachverhalt bestärkt mich in meiner Meinung, dass ein Konto jederzeit auch aus Versehen gesperrt werden kann und man dann ohne Geld dasteht.
Mit besten Grüßen, Klaus L.


Ein weiterer Rat lautete:
1. Zahlen Sie die Strafgebühren unter Vorbehalt der Rückforderung, um das Konto freizubekommen.
2. Legen Sie sich zu Hause einen Bargeldvorrat an, z. B. 5.000 € pro Kopf.
3. Legen Sie sich einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und Arzneimitteln an (mind. für 1- 2 Monate, besser für 1 Jahr)
4. Beschweren Sie sich später per Einspruch.


Hallo Herr Benn,
könnten wir nicht generell untereinander so eine “Wer weiß Rat” Kategorie einführen. Ich hätte da so einige Themen, die bestimmt viele interessieren, die selbständig sind, wie z.B. Krankenkasse in der EU billiger als in Dtl., Gewerbe lieber im Ausland als in Dtl. und vieles mehr.
Doch nun zum Thema Finanzamt:
Das Geschilderte mit dem Finanzamt hört sich so an, als ob es “unser” Finanzamt ist. Hier wurde wegen Steuerschulden bei einem Arzt das Ganze so weit getrieben, das er sogar “nur” durch das Finanzamt seine Zulassung verlor. Der Fall war ganz groß in den Medien und auch jetzt steht dieses Finanzamt fast als schlechtestes FA in der Bewertung. In der Anlage mal einige Details zu dem Finanzamt.
 
Doch zurück zu Ihrer Leserin. Da auch mein Mann sehr viele Probleme mit dem Finanzamt hatte und das nur, weil er eine Steuernachzahlung nicht in einem Betrag zahlen konnte und um Ratenzahlung bat, habe ich mich genauer mit diesem Thema beschäftigt. Dabei habe ich alles an Informationen gesucht, um mit dieser “Behörde” den Kampf aufnehmen zu können.
Für uns war auch unverständlich, warum bei einer nicht einmal vierstelligen Summe so ein Aufwand betrieben wird, obwohl doch mit einer Ratenzahlung alles erledigt wäre. Bei uns ging es bis zur Aufforderung zur Vermögensauskunft, aber auch diese habe ich ausgehebelt.
Auf Grund der Pfändung kündigte die Bank das Konto und somit hätte uns das Finanzamt fast platt gemacht. Von anderen Mittelständlern weiß ich, dass sogar Immobilien mit Steuerschulden belastet werden und das Finanzamt bei Nichtzahlung von Steuern Insolvenz anmeldet. Eine Frechheit, gegen die man aber fast machtlos ist, wenn man nicht dagegen kämpft und vor allem die gesetzlichen Grundlagen kennt.

Ich würde somit wie folgt vorgehen:
- Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den/die Finanzbeamten an die OFD
- Rechtsbehelf der Erinnerung gegen den Bescheid einlegen und Rückforderung der unrechtmäßigen Gebühren fordern, Klarstellung bei der Bank einfordern, dass die Kontopfändung nicht rechtens war (möglicherweise kündigt nämlich auf Grund der Pfändung die Bank das Konto).....entsprechende Musterschreiben kann ich bei Bedarf zur Verfügung stellen
Hoffe geholfen zu haben !
Mit freundlichen Grüßen,  Liane




Zum Abschluss noch ein ganz langer Beitrag eines Rechtsanwalts:
Wie kommt man solchem zuvor? Ganz einfach (???), kein Konto oder nur ein P-Konto haben oder nur für "Kleingeld", ansonsten ist jeder Amts-Schlaf-Stuben-Narretei (auch außerhalb des Karnevals ... ein Richter zu mir, mich einmal zur Seite nehmend und einen Fall aus seinem Gericht schildernd vor wenigen Jahren: Wir sind hier ein Tollhaus, wir sind hier ein Tollhaus ...er quittierte etwas später den Dienst weil es nicht mehr aushaltbar war) jedes Scheunentor und jede Tür des himmlischen Staats"beschäftigten"lebens weiter geöffnet als der Rachen eines ausgewachsenen Blauwales.
Im konkreten Fall wäre daran zu denken, wenn sich der Schub (ich vermute Multiple Sklerose) ärztlich als auf diesen Scheiß (und Scheiße ist noch als Dünger etwas Wertvolles, aber ein treffenderes Wort fehlt mir im Moment) begründet ist, eine Körperverletzung im Amt (aber nur vorsichtig als Verdacht und dem Staatsanwalt eigene Bewertung anheimstellen, sonst drehen die Herrschaften den Spieß um und phantasieren etwas von "falscher Verdächtigung" etc. daher) anzuzeigen, und als Verletzter den "verantwortlich Handelnden" (obschon das ist so widersinnig wie ein "eingefleischter Vegetarier", eher müsste er/sie als der UN-verantwortlich Handelnde gekennzeichnet werden) bezeichnen.

Ob es nach dem Krähenprinzip etwas nützt im konkreten Fall, ist fraglich, aber evtl., denn wer setzt sich schon gerne mit einem Staatsanwalt auseinander, noch dazu vom hohen Ross des Amtsleiters herab, von Zukunftswirkung, ist natürlich offen. Wahrscheinlich wird jede noch so dümmliche Ausrede wie z.B. da war --- und wer will dagegen etwas haben --- wohl ein Mitarbeiter zu eifrig, oder das System ist nun mal so eingestellt im Computerprogramm etc. zum Anlass genommen, das Verfahren einzustellen und die Anzeigeerstatterin freundlich, aber dezent über (auch nichts nützende) Rechtsbehelfe gegen diese Einstellung zu verweisen.
Sie halten sich bitte vor Augen: Alle, die Sie LEGALITER (und etwas Anderes ist nicht anzuraten) gegen derartigen Behördenschwachsinn anrufen, stecken selber im selben Boot. Seit Jahren geht die zumindest latente Angst um, wenn man dem Bürger "zu viel" gibt, dann reicht es eines Tages nicht mehr für die tatsächlich und entgegen jeder Zweckbehauptung (man studiere einmal die Besoldungsvorschriften und rechne die Pensionszusagen, im Durchschnitt doppelt so hoch wie beim Normalbürger) u.a. zusammen, Überalimentierung.
Ausgeübt von zum großen Teil noch dazu gedankenlosen (es sei denn, die Frage erhebt sich, wann haben wir / habe ich frei und wann gibt es eine Gehaltserhöhung und wohin reisen wir dieses Jahr, brauche ich nicht längst mal eine Kur etc.) Amtsträgern ... ist das Wort „träge“ rein zufällig darin??? Vielleicht sollte man Denkträger stattdessen sagen, wozu, zu den Angsthasen sogar oben zitierter Richter gehört, der mir sagte, als ich ihm ans Herz legte, auszuscheiden aus dem Amt, ehe er sich im dem "Laden" völlig aufreibe, denn er bekomme ja doch sicher alsbald eine satte Pension und könnte die Zeit bis dahin ggf. und notfalls wenn er nichts - wider alles Erwarten - sparte, per Kredit überbrücken oder irgend einen Hilfsbremserjob bei einer Anwaltskanzlei, seine tief sitzende Befürchtung tatsächlich offenbarte, es hätte da schon in der Weimarer Republik Not-Maßnahmen
gegeben, die die Beamten angeblich besonders stark trafen.

Na ja, das nebenbei und soll nicht zu großem Verständnis anregen. Nein, was der Bürgerin passierte, ist der ganz normale Wahnsinn, es gibt ihn auch noch gesteigert, dennoch auch das "noch normal und alltäglich" z.B. mit Job-Centern gegenüber Hartz IV Empfängern und insbesondere gegenüber denjenigen, die Skrupel haben und sich konform verhalten, mit denen hat man das leichteste Spiel.

Denken wir auch nur mal an die unverschämten Sinnverdrehungen wie "Steuergeschenke" u.ä. --- wie bitte, wer "beschenkt" hier wen? Wenn mich, wie inzwischen Realität, der ganze Steuer- und Zwangsabgaben-Apparat systematischer ausraubt als jeder kleine Strolch aus Leckmichdochistan und mir dann ein paar €uros weniger als sonst klaut, beschenkt er mich oder ist es so, dass er von mir "beschenkt" wird? Ich habe dumme Überlegungen, oder?

Und das Gerede von Schulen und Kindergärten und dass ich doch wohl nicht will, dass man die nicht mehr baut und unterhält etc. das besticht auch nicht ; man sehe sich mal an, wie es da zugeht, seit 50 bis 60 Jahren Reparaturstaus, Krankenhäuser, die am Limit rumkrebsen etc. Aber das steht auf einem anderen Blatt.
Der Bürger/die Bürgerin tut gut daran, sich wenigstens für eine Überbrückungszeit, bis den Herrschaften dann (hoffentlich wenigstens im konkreten Fall) doch das Bürokratenhandwerk gelegt werden kann, sein Geld irgendwo zu verbunkern, bar, und sich nicht von einem Konto, gar von einem Dispo etc. abhängig zu machen. Da habe ich zwar gut reden, wovon soll man als Normalo noch sparen, aber es geht, besonders, wenn man nicht in die Schulden- und Alles-haben-wollen-Tretmühle schon eingestiegen ist.

Sonst lebt sich der Staatsapparat voll an ihm bzw. ihr aus, noch schlimmer wird es, wenn man an ursprünglich ja hoffentlich motivierte und später frustrierte Denkträger kommt, die lassen nach dem Fahrradprinzip, allerdings so gut wie unnachweislich, ihren Frust am eh nur als Antragsteller oder gar schönfärberisch "Kunden" (Jargon in Jobcentern ... dennoch: Kunde wäre König, Antragsteller ist als A... zu behandeln) aus, nichts ist zudem befriedigender als Machtausübung: Alle Ohnmacht geht leider vom Volke aus, das seine Stimme ja auch alle 4 Jahre z.B. abgibt, ja, wörtlich zu nehmen, sie ist dann erst mal weggeben, für viele allerdings bequem, so wie man den Mantel an der Theatergarderobe abgibt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, aber glauben Sie mir, selbst ich als Advokat mit über 35 Jahren Herümprügel-Erfahrung gegen Denkträge(r) komme nicht immer durch, wenn auch natürlich meine Erfahrung, Ausbildung und Zähigkeit und eine ganze Portion "Gegen-Skrupellosigkeit" und Bauernschläue (von Intelligenz, das wäre ggf. zu hochmütig, sich darüber auszulassen, sie ist nicht mein Verdienst, ich hätte genauso "debil" geboren werden können o.ä., ganz zu schweigen) mir überwiegend die Freude machten, es "denen gezeigt zu haben", aber die Kraft erlahmt mit dem Alter ... und wenn ich einen verprügelt habe, es spricht sich scheinbar herum, dann stehen schon 10 Neue Schlange und wollen sich auch mit mir messen. Viele Grüße!

P.S.
ICH stehe nicht zur Verfügung, das ist auch keine "Werbemaßnahme", inzwischen habe ich es schwer genug, für Familie und Freunde da zu sein und uns vor dem Schlimmsten zu bewahren, was ihnen angetan wird oder werden kann. Auch ist das hier keine Anwaltsberatung, ich schildere nur und schließe jede Haftung aus, wie ich es täte, sollten Sie als Sie angesprochen sein, lesen Sie es bitte so, dass ich es mir sozusagen selber sage, sozusagen laut vor mich her sage, die Verantwortung und auch das Risiko für Ihre Handlungen müssen Sie schon selber übernehmen, zumal ich ja nicht jeden der z.T. ausgefeilten Taktiken, die ich für mich und Familie, Haus und Hof anwandte, auf anderer Leute Probleme übertragen und gar begleiten bzw. lenken kann.
Bin allerdings fast 67 und habe praktisch nichts, an das man sich ranmachen könnte, das habe ich vor über 15 Jahren schon anders geregelt, ich arbeite doch nicht ein Leben lang, um dann für einen kleinen, mir gar nur in die Schuhe geschobenen "Fehler" dann alles weggenommen zu bekommen.

UND Angst vor einer Anwaltszwangskammer habe ich auch nicht (mehr), was wollen die, wenn sie mir den Titel wegnehmen wollten, siehe alles hier, das kann dauern, wenn ich es nicht schäfchenbrav mitmache und irgendwann ist sowieso die Biologie gegen mich, dann bekommen sie eben ein paar Hunderter Zwangsbeitrag von einem ihrer (dann ja nicht mehr) Mitglieder weniger, ich habe noch andere Hobbys, bin leidlich versorgt, brauche die paar Honorare nicht wirklich, Hobbys, denen ich mich ggf. voll widmen kann/könnte.
Vielleicht finden Sie, aber das Suchen wird lange dauern und die meisten Anwälte, besonders die Jüngeren, müssen wirtschaftlich denken und arbeiten, werden Sie nicht begeistern können, Ihnen langfristig zu helfen; sowas kann man nur als "Altershobby" oder aus wirklicher Freundschaft und/oder Ausleben eines "Helfersyndroms" so lange und gut bzw. zielführend bearbeiten, bis Sie IHR RECHT bekommen haben.
Der beste Tip(pppp) ist nun mal Obiges, sich möglichst unangreifbar zu , damit man einen langen Atem hat und sich dann selber, indem man immer und immer wieder das Unrecht kennzeichnet, ggf. auch durch Petitionen, Wenden an höhere Vorgesetztenstellen, Ministerien, Bundestagsabgeordnete, auch Lokalpolitiker (nicht so gut im Allgemeinen: die Sensationspresse, oft wird man da eher noch veräppelt, die verfolgen ihre eigenen Zwecke in Wirklichkeit) etc. aus der miesen Situation herausgezogen bekommt.
Selbst die eigene Krankenkasse kann helfen, obschon die meisten sich nicht trauen oder ihnen die Arbeit (auch) zu mühsam ist, aber siehe Weiteres, dann muss man dem Sachbearbeiter eben auch auf die Füße treten, und/aber warum soll die Kasse für solche Körperverletzungen, Erzeugen von Schüben bzw. deren Linderung, aufkommen? Mindestens sollte sie das Finanzamt mal anschreiben und Regress wegen der erhöhten Krankenkosten anmelden, wie sie das z:B. bei Unfallsachen etc. tun; egal, wer und was sich lästig für Sie macht, es hilft zumeist, irgend ein Wecker schrillt schon laut genug oder alle im Chor bringen einen Erfolg.

Tägliche Schreiben (E-Mails, Faxe etc., notfalls mit selbem oder abgewandeltem Text, bitte nie persönlich und gar beleidigend, scharfe Worte sind auch ein schmaler Grat, auch aufpassen, nicht als Querulant zu gelten, also immer sachbezogen, auch mal Fristen setzen), viele Besuche, ggf. mit Zeugen und Gedächtnisprotokolle etc. über die Amtsbesuche, von Zeugen unterschrieben und auch dem Amt eingereicht, sind probat.
Noch eines: machen Sie sich bitte nicht damit "kaputt", zwar habe ICH wahrscheinlich auch hier leicht reden, sozusagen als Profi, der von einem Laien einen Flickflack verlangt, aber der Versuch ist es wert: stellen Sie sich nicht verbissen zum Kampf, sondern sehen es sozusagen sportlich, Motto, ich will doch mal sehen, wer letztlich gewinnt ... ich sehe das Ziel, und ICH bin es, der/die gewinnt.
Ärger und Verbissenheit behindern das rationale Denken, locker aufspielen, sich auch ruhig mal etwas lustig machen (dezent, ist eine Kunst für sich allerdings, fast nie angreifbar ist die Formulierung, hier natürlich überspitzt im Beispiel (! BEISPIEL !) mir scheint es, Sie sind ein A...loch..., denn was Ihnen scheint, sagt noch nicht, dass es wirklich so ist und nach dem Grundgesetz darf prinzipiell jeder sagen, was ihm SCHEINT ... klar, der Kraftausdruck ist etwas zu krass, vielleicht eher: mir scheint es, Sie üben aus Frustration oder Unwilligkeit Macht aus, die Ihnen nicht zusteht...

Dass Briefe im Amt auch mal kursieren und der Betreffende Denkträg(r) wenn er/sie nicht gar zu dumm ist, sich denken kann, die Kollegen tuscheln hinter seinem/ihrem Rücken, Motto, was der/die (Bürger) dem Kollegen Tunix schreibt, köstlich ... aber wahr ... etc. und ein Ankratzen der eigenen Eitelkeit, das vertragen die Wenigsten; sagen sich ggf. (Entschuldigung, ich schreibe es krass, nur wegen der Plastizität, obschon, für was Anderes als einen Idioten, einen Geld in die Kasse gebenden, hielt man Sie ?) ach, gebe ich der Idiotin doch ihren Willen, ich habe noch anderes zu tun ... Und dann, "Bingo", wie Sie es erreichten, ist doch egal. Genauso egal mindestens wie die Mittel, die dieser Tunix-gut anwandte, ihm / ihr ist.
Zumal Sie auch zu Ihrer Sport-Klaviatur noch das Berechnen dessen zählen können, der/die Betreffende sinnt darüber, wie diese lästige Person (Bürgerin) letztlich "als Fall" vom Tisch kommt, nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes und dem der Trägheit.

Sie müssen (aber nicht darüber hinaus, sonst kann auch der "Gegner" u.U. ausnahmsweise mal sportlichen Ehrgeiz entwickeln und dann wird es schwerer) also den Druck so hoch machen, und sei es, dass Sie den Betreffenden dauernd zum lesen "nötigen" (er/sie muss das tun, weiß ja nicht, was in der Wortflut evtl. neu versteckt ist, GAR ein ANTRAG ...), dass irgendwann der Damm bricht, der Widerstand von Tunix gebrochen ist. Er hat außerdem ja auch ein gewisses Fall-Pensum, jedenfalls in manchen Ämtern ist das so, täglich zu bewältigen und MUSS mit Ihnen irgendwann fertig sein, das Irgendwann, wenn Sie es sich zum täglichen Sport entschließen und ihn konsequent durchhalten, bestimmen Sie!

Noch was: es gibt, wenn auch z.T. gut zu überdenkende, mindestens aber lustig zu lesende Artikel im Internet, à la wie man Beamte ärgert (z.B. un-formatige Eingaben, kein DinA 4 etc. und mit falschen Lochungen (kleinere oder größere Lochabstände), die keiner auf die Schnellhefterbleche auffädeln kann, aber es ggf. doch im Amt versucht, auch die Locherbetätigung ist ja MÜÜÜÜHSAM ... und die Löcher sind scheinbar vom netten Antragsteller gelocht, ja schon da) etc.
Selbst ein Anfassen der einzusendenden Eingaben mit stark parfümierten Händen (ist ja nicht verboten, oder? Das billigste Synthetik-Parfüm ist gerade gut genug und bleibt oft lange auf dem Papier, man rieche z.B. auch mal an Geldscheinen, igitt) könnte zur Beschleunigung führen, wenn der Empfänger damit hofft, das Stink-Zeugs bald aus dem Ruchbereich zu bekommen, also wegarbeiten und vom Schreibtisch in die Registratur damit ... zumal die Frau zuhause evtl. "Morgenluft wittert".
Ich habe einen eigentlich netten Kollegen, der hat ein derart penetrantes Rasierwasser, dass ich kaum noch etwas mit ihm zu tun haben will. ER meint, er fühlt sich ohne tägl. Rasierwasser"bad" nackt (na ja, so schön ist der Gedanke an das nackte Menschenskind ja auch wieder nicht, das soll er keinem antun). Der brachte mich ungewollt, darauf, aber das ist schon der dritte Grad der Gegen"folter".



Ende der Leseprobe aus dem Gratis-Newsletter JEDEN TAG REICHER
© Copyright: Roland Benn / BIG BENN BOOKS


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