So produzieren Sie Ihre eigenen Glücksdrogen
Absolut legal
versteht sich!
Ein Mensch muss
diverse
Nahrungsmittel zu sich nehmen, um die vitalen Körperfunktionen in Gang
zu
halten. Viele Menschen greifen darüber hinaus auch noch zu
Genussmitteln, um
Stress, Unzufriedenheit, Probleme, Komplexe usw. zu kompensieren.
Manche Menschen gehen
aber noch einen Schritt weiter und schaffen sich vermeintliche
Glücksmomente
durch diverse Rauschmittel. Teils sind sie legal erhältlich (z.B.
Alkohol,
Tabletten), teils sind sie es nicht (z.B. Haschisch, Marihuana, Opium,
Heroin,
Kokain usw.), was aber keinen Hinderungsgrund darstellt.
Was
die wenigsten wissen: Es gibt eine Droge, über die nur
Gutes zu sagen ist:
- sie ist in
unbegrenzten Mengen erhältlich
- ihre Wirkung ist
länger anhaltend
- sie ruiniert nicht
die Gesundheit
- sie ist kostenlos
- sie ist legal
- sie hat jeder in
sich!
Von allen Aussagen ist
die letzte wahrscheinlich die verblüffendste für viele Leser, es ändert aber
nichts an
den Tatsachen: Auch Sie tragen die Anlagen in sich, eine körpereigene
Droge zu
produzieren. Sie sind regelrecht Drogenproduzent und Drogenkonsument in
einer
Person. Diese Droge hat nachfolgende Auswirkungen auf Ihr körperliches
und
seelisches Wohlbefinden:
- sie erhöht die
Wahrnehmung
- sie wirkt Schmerz
hemmend
- sie beruhigt
- sie verbessert die
Gelassenheit
- sie ist ein gutes
Antistressmittel
- sie löst
Angstzustände
- sie regt den
Erholungsschlaf an
- sie stärkt die
Abwehrkräfte
- sie fördert einen
heiteren Gemütszustand
- sie verschafft eine
wohlig-glückliche Stimmung
- bis hin zum
rauschähnlichen Zustand und zur Ekstase
Damit ist diese
körpereigene Droge in der Wirkungsweise vergleichbar wie körperfremde
Opiate.
Diese körpereigenen Drogen heißen Endorphine (sie werden wahrscheinlich
in der
Hirnanhangdrüse produziert). Man nennt sie auch die Glückshormone des
Körpers.
Wie kam ihnen die
Wissenschaft auf die Spur?
Den eingedickten
Saft der
Schlafmohnsamens nennt man Opium. Es ist nicht nur eines der
wirksamsten
Heilmittel gegen Schmerzen und Depressionen, sondern auch eines der
ältesten: Es
ist seit mehr als 6.000 Jahren in Anwendung. Der wichtigste Bestandteil
des
Opiums ist Morphium.
In
den 1960er Jahren wurden nicht nur Hippies populär,
sondern auch der Drogenkonsum. Daher wollten Wissenschaftler
herausfinden,
warum der menschliche Körper auf Opiate anspricht. Endlich fand man
1973
spezielle Opiat-Rezeptoren im Nervensystem. Durch diese konnten also
Opiate
ihre Wirkung entfalten.
Damit war die Sache
für die
Wissenschaft aber keineswegs erledigt. Eine gute Frage stellte sich:
Die
Gattung Mensch gibt es schon seit 100.000 Jahren, Opium ist aber erst
seit
6.000 Jahren in Gebrauch. Wie kommt es also, dass der Mensch von Natur
aus
Opiat-Rezeptoren hat? Gibt es etwa körpereigene Stoffe, die eigentlich
an
diesen Rezeptoren andocken sollen?
Die Bestätigung für diese
Vermutung ließ nicht lange auf sich warten. Die
schottischen
Wissenschaftler Hughes und Kosterlitz machten 1975 die bahnbrechende
Entdeckung
von Substanzen im menschlichen Körper, die im chemischen
Aufbau den Opiaten
sehr ähnlich sind! Sie nannten sie endogene Morphine, kurz Endorphine.
Endorphine sind
Neurohormone. Es
gibt Neurohormone, die Schmerz weiterleiten (Nervenbotenstoffe), es
gibt aber
auch solche, die Schmerz für eine Zeitlang blockieren können. Ihre
Mutter wäre
bei Ihrer Geburt allein an den sonst nicht auszuhaltenden Schmerzen
gestorben,
wenn es diese Endorphine nicht gäbe. Heute weiß man, dass der
menschliche
Körper in extremen Belastungs- und in lebensbedrohlichen Situationen
blitzschnell Endorphine produziert. Unfallärzte erleben auch immer
wieder
Patienten mit schweren Verletzungen, die aber zunächst kaum Schmerzen
verspüren
und verhältnismäßig ruhig sind.
Wie
kann ein Schmerzkiller aber „high“ machen?
Opiat-Rezeptoren
befinden sich im
gesamten Nervensystem des Körpers. Sehr hoch ist ihre Konzentration
jedoch im
limbischen System, einem Hirnbereich, der für Stimmungen und Gefühle
zuständig
ist. Daher verbessern Endorphine auch Gemütszustand und Stimmung.
Wie können Sie nun
diese
Glücksdrogen selber produzieren?
Das
ist gar nicht so
schwer und kann auf verschiedene Weise geschehen. Indem Sie es selber
steuern,
wie viele Glückshormone Sie produzieren, legen Sie auch den Grad Ihrer
Gemütsaufhellung, Ihrer positiven Lebenseinstellung, Ihres
Lebensglückes, ja sogar Ihre Lebensdauer fest.
Langläufer
wussten
schon immer vom „Runner’s High“ zu berichten. Man sollte meinen, dass
man sich
nach einem einstündigen Dauerlauf müde und ausgepumpt fühlen sollte,
aber das
Gegenteil ist der Fall: man fühlt sich besser, gestärkter, leichter, in
guter
Laune. Die Belastung des Joggings hat Endorphine produziert, die ihre
positiven
Wirkungen unmittelbar entfalten. Jede Ausdauersportart ist für die
Endorphin-Produktion geeignet: Dauerlaufen, Radfahren, Schwimmen,
Walken (also
zügiges Spazierengehen). Voraussetzung ist, dass der Sport regelmäßig
ausgeübt
wird (also mehrmals wöchentlich) und mindestens jeweils 30 Minuten in
Anspruch
nimmt. Leistungsfähigkeit und Gesundheitszustand verbessern sich
nebenbei auch
noch erheblich. Auch Aerobic ist euphorisierend.
Extremsportarten sind auch produktiv:
Marathonlaufen,
Drachenfliegen, Bergsteigen, Bungee-Springen usw.
Wem
das zu anstrengend ist, der kann sich neue Endorphine auch mit Yoga
verschaffen
oder autogenem Training oder mit Meditationen.
Unter
den genannten
Übungen ist nichts Passendes dabei für Sie? Es gibt noch mehr
Alternativen:
Wer leidenschaftlich gerne tanzt, kann auf beschwingte Weise Drogen
produzieren.
Ja,
sogar kräftig
lachen wirkt: An der kalifornischen Elite-Universität Stanford hat man
herausgefunden, dass 20 Sekunden herzliches Lachen 5 Minuten
Rudertraining
ersetzen kann. So einfach ist das manchmal! Die Gesellschaft
für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg bestätigt dies indirekt: Hier
sind 1
Minute Lachen mit 45 Minuten Meditieren äquivalent.
Japanische
Forscher haben
Neurodermitis-Patienten einmal in 2 Gruppen aufgeteilt: Eine schaute
Nachrichten und Wetterbericht, die andere „Moderne Zeiten“
mit Charly Chaplin,
wo es einiges zu lachen gab. Prompt gingen bei dieser Gruppe die
Beschwerden
messbar zurück, während die Kontrollgruppe keine Veränderungen zeigte.
Durch
Lachen werden nämlich Stresshormone abgebaut, die das Immunsystem
schwächen. Lachen ist
die beste Medizin!
Übrigens: Ein
Durchschnittsmensch lacht 15 Mal am Tag, Kinder dagegen bis zu 500
Mal...
Interessant ist auch, dass sogar Fasten (1-2 Tage
genügen) die körpereigene Glücksdrogen-Produktion in Gang setzt! Jetzt
wissen
Sie, warum Asketen so glücklich wirken trotz Entbehrungen.
Sie
fragen sich aber,
ob nicht auch das Gegenteil, also Essen, Endorphine freisetzen kann?
Diese
Möglichkeit gibt es auch! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass
Schokolade
glücklich macht. Allerdings hält der Zustand hier – im Gegensatz zu den
vorgenannten Übungen – nur kurz an. Dafür bleiben die Pfunde fast für
immer.
Besser
ist es, zu Obst und Gemüse zu greifen, das kalorienarm sind.
Insbesondere
Paprika mit seinem Inhaltsstoff Capsaicin (das ist
der
Bestandteil, der die Paprika scharf macht) soll recht gut wirken.
Auch Reis,
Vollkornprodukte, Nüsse, Samen
und Keime aller Art sowie die gute alte Kartoffel sind Glückshormon
steigernd.
Noch
eine tolle
Information zum Schluss, die Ihre Motivation hoffentlich endgültig
unsterblich
macht: Bei allen Übungen produziert Ihr Körper nicht nur stimulierende
Drogen,
sondern auch solche, die Fantasie fördern und sogar solche, die die
sexuelle
Lust steigern. Die
Endokrinologie, das ist die Lehre von den Hormonen, weiß von über 100
verschiedenen
Botenstoffen (z.B. Serotonin, Enkephalin)!
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