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Lateinamerika vor Börsenboom

An Lateinamerika ging der Börsenboom vorbei. Jetzt ist Licht am Ende des Tunnels! Setzen Sie auf Brasilien, Mexiko & Co. Analyse von Hans-Peter Holbach, Herausgeber von DER GELDBRIEF

Es riecht nach mehr frischem Notenbankgeld, so streben Dow Jones und DAX scheinbar unaufhaltsam zu neuen Höchstständen. Flankiert wird dieser Aufschwung durch positive Meldungen aus der Eurozone. Mit Irland und Spanien verlassen zwei Länder den Euro-Rettungsschirm und stehen 2014 finanziell wieder auf eigenen Füßen. Danach geraten Griechenland und Portugal, deren Hilfsprogramme im Sommer 2014 auslaufen, wieder in den Fokus der Anleger.

Viele (zu pessimistische) Fondsmanager müssen jetzt schnell noch Aktien kaufen, um wenigstens etwas der verpassten Performance nachzuholen. Allerdings DAX und Dow Jones aktuell überkauft – der Aktienmarkt ist reif für eine technische Korrektur. Lassen Sie daher Ihre Gewinne in den nächsten Wochen unter Berücksichtigung von Kurszielen und nachgezogenen Stoppkursen weiter laufen. Der Markt und unsere Verkaufsmarken bestimmen, wenn Sie zwischendurch Cash machen.

Schon 2011 und 2012 war Lateinamerika Schlusslicht unter den Börsen der Welt

Vom Höhenflug der internationalen Aktienmärkte war in Lateinamerika nichts zu spüren. Im Gegenteil: Während DAX oder Dow neue Rekorde erklommen, sieht die Jahresbilanz an den Börsen in Brasilien (minus 13%), Mexiko (minus 7%), Chile (minus 23%) und Kolumbien (minus 30%) zappenduster aus. Lediglich die nicht investierbare argentinische Börse hebt sich mit einem Plus von rund 50% positiv ab.

Katastrophal schlecht hat die Region bereits 2011 mit 16% Minus abgeschlossen. 2012 setzte sich die schwache Performance fort. In den ersten drei Quartalen 2013 war Lateinamerika mit einem Minus von 11% erneut Schlusslicht der ansonsten gut laufenden Weltbörsen.

2014 soll es in Brasilien und Mexiko wieder aufwärts gehen

Die Gründe sind bekannt: Enttäuschende Konjunktur- und Unternehmensdaten führten zu massivem Abfluss ausländischen Kapitals – lange einer der Kurstreiber der Region. Nach einer deutlichen Zusammenstutzung der Ertragsperspektiven zeigt sich jetzt wieder Licht am Ende des Tunnels.

An Lateinamerikas größter Börse Brasilien dürften die Gewinne der Unternehmen wieder um 14% zulegen. Für Mexiko prognostizieren Analysten im Konsens für 2014 einen deutlichen Anstieg von rund 16%. Auch die Volkswirtschaften sind wieder im Aufwind: Brasilien rechnet 2014 mit einem Zuwachs des Sozialprodukts von 2,4%.

Wesentlich mehr Dynamik entfalten Mexiko (+3,8%), Kolumbien (+4,5%) und Peru (5,9%). An den inzwischen relativ preiswerten Aktienmärkten der Region dürfte diese Tatsache nicht spurlos vorbeiziehen, zumal auch die Fußball-WM in Brasilien dem Land Auftrieb geben wird. Wir setzen mit dem Kauf eines ETF auf einen 2014 erwarteten Aufschwung der Region. Im ETF sind Brasilien mit 55% und Mexiko mit 27% gewichtet. Auf Chile und Kolumbien entfallen 8,7 bzw. 6,3%. Was die Branchen angeht, überwiegt der Finanzsektor mit 25%, gefolgt von Konsumgütern mit 24% und der Baubranche mit 18%. Etwa 11% entfallen auf Energie und 7% auf Telekommunikation. Der ETF ist sowohl länder- als auch branchenmäßig breit aufgestellt. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,65%. Ich gab den Auftrag, 420 Anteile zum Limit von 24 Euro für mein separates Depot „Spezialempfehlungen“ zu kaufen – und hoffe, dass ich zu diesem Kurs bald zuschlagen kann.

Lyxor UCITS ETF MSCI EM Latin America (ISIN FR0010410266, WKN LYX0B0). Aktueller Kurs 24,89 Euro in Frankfurt. Kaufen auch Sie erst zu einem Kurs von 24 Euro. Erstes Kursziel 29 Euro. Nach erfolgtem Kauf den Stopp bei 21,50 Euro festmachen.

Ende der Leseprobe aus dem Gratis-Newsletter JEDEN TAG REICHER
© Copyright: Hans-Peter Holbach, www.geldbrief.com / Roland Benn, BIG BENN BOOKS



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